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Handbuch für Anwender

Dieses Handbuch richtet sich an alle, die im Backend von camindo CMS Inhalte pflegen – Redakteure, Autoren, Übersetzer. Die Arbeitsoberfläche ist so gestaltet, dass sich die meisten Schritte von selbst erklären; das Handbuch erläutert die Zusammenhänge und stellt die Funktionen vor, die man leicht übersieht.

Inhalt

  1. Wichtige Begriffe – Frontend und Backend, Inhaltsbereich, Datensatz, Eingabefeld, Status, Template
  2. Anmelden und Abmelden – Anmeldung, Anmelde-Code, Sprache, Datumsformat, Zeitzone
  3. Die Arbeitsoberfläche – Startseite, Ebenen, Bedienung mit der Tastatur, Hintergrundprozesse, Nachrichten, KI-Assistent, persönliche Einstellungen, Widgets
  4. Inhalte finden – Bereichsbaum, Datensatzliste, Suchmaske, Suchoperatoren, bereichsübergreifende Suche
  5. Datensätze bearbeiten – Anlegen, Bearbeiten, Kopieren, Verschieben, Löschen, Papierkorb; Eingabefelder, Verknüpfungen, Dateien, Veröffentlichung, Bearbeitungssperre
  6. Mehrsprachige Inhalte – Sprachversionen, Übersetzen, fehlende Übersetzungen finden
  7. Stapelverarbeitung – viele Datensätze auf einmal ändern, verschieben oder löschen
  8. Export und Import – CSV für Excel, Word-Dateien für Übersetzer, XML-Sicherungen, Re-Import
  9. Frontend-Editing und Vorschau – Inhalte direkt von der Website aus bearbeiten
  10. Beiträge von Website-Besuchern prüfen – Prüfen von Kommentaren, Profilen und anderen Beiträgen, Datenexport personenbezogener Daten, Profile löschen

Auf einen Blick: Was camindo CMS für Redakteure besonders macht

  • Eine Oberfläche für alles. Ob Artikel, Produkte, Termine oder Bilder – jeder Inhaltsbereich hat seine eigene, passende Eingabemaske, Suchmaske und Liste. Die Bedienung ist überall gleich. Die Einarbeitung neuer Kollegen dauert Minuten, keine Tage. Eine bereichsübergreifende Suche erlaubt Ihnen, sämtliche im CMS verwalteten Inhalte aufzufinden.
  • Viele Datensätze auf einmal. Mit der Stapelverarbeitung ändern Sie ein Feld in Hunderten Datensätzen mit einem Klick. Über den CSV-Export bearbeiten Sie Inhalte in Excel und spielen sie wieder ein.
  • Nichts geht verloren. Sie arbeiten immer an einer Arbeitskopie; die Website sieht Ihre Änderungen erst nach dem Speichern. Gleichzeitiges Bearbeiten durch zwei Personen verhindert eine Bearbeitungssperre. Gelöschte Inhalte landen zuerst im Papierkorb und lassen sich wiederherstellen.
  • Übersetzen ohne CMS-Zugang. Der DOCX-Export erzeugt eine Word-Datei für das Übersetzungsbüro; die übersetzte Datei wird einfach wieder importiert.
  • Vieles lässt sich automatisieren. Sprechen Sie mit Ihrem Template-Programmierer, wenn Sie lästige Aufgaben loswerden wollen – die Funktionalität steckt schon im System: regelmäßige Übersichten per E-Mail versenden, automatische Buchungsbestätigungen per PDF, Archivieren alter Einträge, u. v. m.
  • Hilfe durch Künstliche Intelligenz. Das Zusatzmodul „KI-Assistent“ steht Ihnen hilfreich zur Seite: Es führt in Ihrem Auftrag Änderungen durch oder erklärt Ihnen Funktionalitäten. Hat der Assistent selbst nicht die nötige Berechtigung, kann er Ihnen die entsprechende Maske im Backend öffnen.

1 Wichtige Begriffe

Zum Verständnis der Handbücher werden hier einige Begriffe vorab erklärt. Sie kommen in allen Kapiteln immer wieder vor.

Frontend und Backend

camindo CMS hat zwei Gesichter:

  • Das Frontend ist die im Internet sichtbare Website.
  • Das Backend ist die Arbeitsumgebung, in der Inhalte gepflegt werden.
    Auch das Backend öffnen Sie im Web-Browser, jedoch ist es nur berechtigten Personen Ihres Unternehmens zugänglich, den „Benutzern“.

Benutzer und Benutzergruppe

Benutzer heißt in camindo CMS jede Person, die im Backend arbeitet – unabhängig von ihrer Rolle als Redakteur, Übersetzer, Administrator oder Programmierer.

Jeder Benutzer gehört einer Benutzergruppe an. Die Benutzergruppe legt fest, welche Module, Websites, Inhaltsbereiche und Sprachen ihre Mitglieder sehen und bearbeiten dürfen. Die Benutzergruppe Superuser darf alles.

Website-Besucher, die sich im Frontend registrieren, heißen dagegen Frontend-User; ihr Abbild im CMS ist ein Profil-Datensatz (siehe Kapitel 10).

Instanz (Website)

Eine camindo-Installation kann mehrere Websites betreiben – jede mit eigenen Domains, Sprachen und Inhalten. Eine solche Website heißt Instanz. Arbeiten Sie mit mehreren Instanzen, erscheint im Backend je Instanz ein eigener Hauptordner.

Content

Content bezeichnet die Gesamtheit der Inhalte, die im CMS verwaltet werden.

Datensatz

Ein Datensatz ist eine inhaltliche Einheit – vergleichbar mit einem Artikel, der aus „Titel“, „Text“, „Bild“ und „Autor“ besteht. Über die Eingabemaske legen Sie Datensätze an, ändern und löschen sie.

Ein Datensatz muss kein Artikel im redaktionellen Sinn sein. Jede inhaltliche Einheit kann ein Datensatz sein: eine Produktbeschreibung, eine Adresse, ein Termin, ein Bild mit Bildunterschrift – oder einfach ein Schlagwort, ein Ortsname, eine Rubrik.

Als eigener Datensatz lohnt sich ein Inhalt vor allem dann, wenn er an mehreren Stellen der Website vorkommt.

Beispiel: Ein „Autor“ wird einmal angelegt und mit allen seinen „Artikeln“ verknüpft, statt in jedem Artikel neu eingetippt zu werden. Ändert sich seine Biografie, ändern Sie sie an einer Stelle. Ebenso ein Bild: Wird es als eigener Datensatz abgelegt, kann es Zusatzinformationen tragen (Bildtext, Fotograf, Copyright) und in beliebig viele Artikel eingebunden werden, ohne mehrfach hochgeladen zu werden.

Beim Speichern ergänzt das CMS automatisch Hintergrundinformationen, die Metadaten: wann und von wem der Datensatz angelegt und zuletzt geändert wurde, wem er gehört (Owner) und welche Nummer er hat (record_id).

Inhaltsbereich

Datensätze werden in Inhaltsbereichen gespeichert (im Backend auch „Content-Bereich“ genannt). Jeder Inhaltsbereich hat seine eigene Feldstruktur, zum Beispiel:

Inhaltsbereich Eingabefelder
Artikel Titel, Datum, Teaser, Text, Bild, Autor
Adressen Vorname, Nachname, Telefon, E-Mail
Bilder Bilddatei, Bildtext, Copyright

Jeder Inhaltsbereich stellt eine Eingabemaske, eine Suchmaske und eine Datensatzliste bereit, die genau auf seine Felder abgestimmt sind. Ihr Administrator kann jederzeit weitere Felder hinzufügen, auch während die Website in Betrieb ist.

Mehrere Inhaltsbereiche lassen sich in Ordnern zusammenfassen.

Eingabefeld

Ein Eingabefeld nimmt einen Teil des Datensatzes auf – einen Titel, ein Datum, eine Datei, eine Verknüpfung. Jedes Feld hat einen Typ (Text, Zahl, Datum, Datei, Verknüpfung …), der bestimmt, was eingegeben werden kann und wie es geprüft wird. Ein Feld je Inhaltsbereich ist das Hauptfeld: Sein Inhalt steht stellvertretend für den ganzen Datensatz, etwa in Listen und Verknüpfungen – meist ist das der Titel oder Name.

Status

Der Status beschreibt den Bearbeitungszustand eines Datensatzes, zum Beispiel „Freigeschaltet“, „Deaktiviert“ oder „Unvollständig“. Nur Datensätze mit Status „Freigeschaltet“ können über das Frontend aufgerufen werden.
Die Standardinstallation wird mit den beiden Status „Freigeschaltet“ und „Deaktiviert“ ausgeliefert. Zusätzliche Status kann Ihr Administrator hinzufügen. Diese sind dann automatisch in allen Inhaltsbereichen mit Eingabefeld „Status“ wählbar.

Zeitgesteuerte Veröffentlichung

Für jeden Inhaltsbereich kann ein Veröffentlichungsdatum und ein Ablaufdatum eingerichtet werden. Sind diese eingerichtet, lässt sich ein Datensatz zeitgesteuert publizieren.
Vordatierte Datensätze (Veröffentlichungsdatum in der Zukunft) sind im Frontend nicht abrufbar.
Abgelaufene Datensätze werden nicht mehr in automatisch generierten Listen aufgeführt, können aber noch aufgerufen werden (Archivierung alter Inhalte).

Workflow

camindo CMS unterstützt flache Workflows. Beispiele:

  • Mitglieder einer Benutzergruppe erhalten eingeschränkten Zugriff auf Status, sie können beispielsweise selbst nicht freischalten.
  • Mitglieder haben eingeschränkten Zugriff auf Sprachversionen, können Inhalte selbst nur in ihre Sprache übersetzen. Datensätze können über interne Nachrichten weitergereicht werden.

Template

Templates bestimmen, wie Inhalte auf der Website erscheinen. Sie enthalten die Gestaltung (für Webseiten: HTML) und platzieren darin die Inhalte der Datensätze.
Darüber hinaus können Templates komplexe Aufgaben übernehmen: Listen und Blätterfunktionen erzeugen, verknüpfte Inhalte ermitteln, Formulare auswerten, Besucher registrieren und anmelden.
HTML ist nur ein Publikationsweg. Templates können Inhalte auch in anderen Formaten ausgeben, z. B. XML, JSON, PDF.

Dargestellt wird ein Datensatz automatisch mit dem Standard-Template seines Inhaltsbereichs. Hat Ihr Administrator weitere Templates freigegeben, können diese in der Eingabemaske des Datensatzes ausgewählt werden. Die Auswahl des Templates bestimmt dann die Darstellung im Frontend.

Einen Gesamtüberblick bietet das Handbuch für Template-Programmierer.

Arbeitskopie und Bearbeitungssperre

Wenn Sie einen Datensatz bearbeiten, arbeitet camindo CMS an einer Arbeitskopie. Die Website zeigt weiterhin den bisherigen Stand, bis Sie speichern. Solange Sie einen Datensatz bearbeiten, ist er für andere Benutzer gesperrt (Bearbeitungssperre, siehe Kapitel 5).

Papierkorb

Gelöschte Datensätze wandern zunächst in den Papierkorb und werden erst nach einer Aufbewahrungsfrist endgültig entfernt. Standardmäßig beträgt diese 7 Tage. Jeder Benutzer hat seinen eigenen Papierkorb und kann daraus wiederherstellen, was er gelöscht hat (siehe Kapitel 5).

Hintergrundprozess

Aufgaben mit langer Laufzeit – etwa ein großer Import, eine Stapelverarbeitung oder die Umwandlung eines Videos – laufen als Hintergrundprozess. Sie können währenddessen weiterarbeiten; das Ergebnis erhalten Sie als interne Nachricht (siehe Kapitel 3).

2 Anmelden und Abmelden

Das Backend von camindo CMS erreichen Sie über den Pfad /backend auf Ihrer Website, z. B.

https://www.ihre-website.com/backend/

Häufig ist das Backend aber unter einer separaten Domain oder einer Subdomain Ihrer Website erreichbar, z. B.

https://subdomain.ihre-website.com/backend/

Fragen Sie Ihren Administrator nach der richtigen Adresse.
Der Zugang erfordert immer eine Anmeldung. Tragen Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein und klicken Sie auf „Absenden“.

Zwei-Faktor-Anmeldung

Entsprechend dem heutigen Standard sollte Ihr Administrator eine 2-Faktor-Anmeldung einschalten. Ohne zweiten Faktor haben Sie dann keinen Zugang zum Backend, trotz korrektem Passwort. camindo CMS bietet insgesamt vier Wege für den zweiten Faktor:

  • Code per E-Mail
  • Code aus einer Authenticator-App (TOTP)
  • Passkey (WebAuthn)
  • Bekanntes Gerät

Anmelde-Code per E-Mail

camindo CMS schickt Ihnen nach Ihrer Passworteingabe einen Code an die E-Mail-Adresse Ihres Benutzerkontos. Geben Sie diesen Code im nächsten Schritt ein. Der Code gilt nur wenige Minuten (standardmäßig zehn). Ist der Code abgelaufen, melden Sie sich einfach erneut an.

Code aus der Authenticator-App

Haben Sie eine Authenticator-App eingerichtet (siehe unten), fragt camindo CMS nach Ihrer Passworteingabe nach dem sechsstelligen Code, den die App gerade anzeigt. Er wechselt alle 30 Sekunden. Jeder Code gilt nur für eine Anmeldung.

Haben Sie Ihr Telefon nicht zur Hand, geben Sie stattdessen einen Ihrer Wiederherstellungscodes ein (Form ABCDE-FGHJK). Jeder gilt genau einmal. Sie bekommen anschließend eine E-Mail, wie viele noch übrig sind. Ist das Telefon verloren oder kein Code mehr übrig, kann Ihr Administrator die App für Ihr Konto zurücksetzen. Sie melden sich dann wieder mit dem E-Mail-Code an und richten die App neu ein.

Ein falscher Code zählt wie ein falsches Passwort (siehe Gesperrte Anmeldung). Nach einem Fehlversuch beginnen Sie wieder beim Passwort.

Mit Passkey bestätigen

Haben Sie einen Passkey angelegt (siehe unten), zeigt der Anmeldedialog nach dem Passwort die Schaltfläche „Mit Passkey bestätigen“. Ihr Browser bzw. Ihr Gerät fragt dann nach Fingerabdruck, Gesicht, Geräte-PIN oder nach Ihrem Sicherheitsschlüssel – mehr ist nicht zu tun. Ohne das Gerät geben Sie im Feld darunter einen Wiederherstellungscode ein (oder den Code Ihrer Authenticator-App, falls Sie auch diese eingerichtet haben).

Passkey anlegen

Ein Passkey bietet eine komfortable und sichere Form der Authentifizierung. Da der Passkey fest an die Domain des Backends gebunden ist, ist er resistent gegen Phishing-Angriffe und das Abfangen von Anmeldedaten. Die Verwahrung erfolgt direkt auf dem Endgerät (z. B. via Windows Hello, Touch ID/Face ID oder Android), in einem Passwortmanager oder auf einem Hardware-Sicherheitsschlüssel (z. B. YubiKey).

  1. Öffnen Sie die persönlichen Einstellungen und klicken Sie bei „Zwei-Faktor-Anmeldung“ auf die Schaltfläche daneben.
  2. Klicken Sie unter „Passkeys“ auf „Passkey hinzufügen“, geben Sie ihm einen Namen (etwa „Büro-Rechner“) und bestätigen Sie mit Ihrem Passwort.
  3. Klicken Sie auf „Passkey jetzt anlegen“ und folgen Sie Ihrem Browser.
  4. Ist es Ihr erster Passkey und haben Sie noch keine Wiederherstellungscodes, erscheinen zehn davon. Speichern Sie sie an einem sicheren Ort.

Legen Sie am besten zwei Passkeys an, etwa auf Rechner und Telefon. In derselben Liste entfernen Sie einen Passkey wieder (mit Ihrem Passwort). Über jeden neuen und jeden entfernten Passkey bekommen Sie eine E-Mail. Hinweis für Administratoren: Passkeys stehen nur zur Verfügung, wenn Ihr Backend unter einer festen eigenen Adresse läuft – sonst zeigt die Seite einen Hinweis.

Authenticator-App einrichten

Eine Authenticator-App ist deutlich sicherer als der Code per E-Mail: Der Code entsteht auf Ihrem Telefon und geht durch kein Postfach. Geeignet ist jede gängige App, etwa Google Authenticator, Microsoft Authenticator, 2FAS (iOS & Android), Aegis (Android).

  1. Öffnen Sie die persönlichen Einstellungen (Zahnrad ) und klicken Sie bei „Zwei-Faktor-Anmeldung“ auf „Authenticator-App“.
  2. Klicken Sie auf „Authenticator-App einrichten“ und scannen Sie den QR-Code mit der App. Klappt das nicht, tippen Sie den darunter stehenden Schlüssel ab.
  3. Tragen Sie den sechsstelligen Code ein, den die App jetzt anzeigt, und klicken Sie auf „Aktivieren“. Erst damit ist die App eingeschaltet.
  4. Es erscheinen zehn Wiederherstellungscodes. Legen Sie sie sicher ab – im Passwortmanager oder ausgedruckt, nicht auf dem Telefon mit der App. Sie werden nur dieses eine Mal angezeigt.

Auf derselben Seite erzeugen Sie später einen neuen Satz Wiederherstellungscodes (die alten verfallen), wechseln zurück zum Code per E-Mail („Zum Code per E-Mail wechseln“) oder schalten die App ab; alles bestätigen Sie mit einem Code aus der App oder einem Wiederherstellungscode. Über jede Änderung bekommen Sie eine E-Mail – kommt eine, die Sie nicht erwartet haben, ändern Sie sofort Ihr Passwort.

Code per E-Mail selbst einschalten

Ist die Zwei-Faktor-Anmeldung deaktiviert (nicht zu empfehlen), können Sie den Code per E-Mail für Ihr Konto selbst wählen: In den persönlichen Einstellungen bei „Zwei-Faktor-Anmeldung“ auf „Authenticator-App“ und dann „Code per E-Mail einschalten“. camindo CMS schickt Ihnen einen fünfstelligen Code; erst wenn Sie ihn eingeben, gilt die Wahl. Auf dem gleichen Weg schalten Sie ihn wieder ab.

Hat Ihr Administrator die App vorgeschrieben, richten Sie sie direkt bei der Anmeldung ein: Nach Passwort (und gegebenenfalls E-Mail-Code) zeigt der Anmeldedialog den QR-Code und danach Ihre Wiederherstellungscodes. Abschalten lässt sie sich dann nicht.

Hinweis bei einem neuen Gerät

Melden Sie sich an einem Rechner, Telefon oder Browser an, den camindo CMS noch nicht von Ihnen kennt, bekommen Sie eine E-Mail „Neue Anmeldung“ mit Gerät, IP-Adresse und Uhrzeit. Waren Sie das selbst, ist nichts zu tun. Wenn nicht, ändern Sie sofort Ihr Passwort und informieren Sie Ihren Administrator.
Übrigens: Auch nach dem Löschen der Browser-Cookies oder im privaten Fenster gilt der Browser als neues Gerät.

Passwort ändern

Ihr eigenes Passwort ändern Sie in den persönlichen Einstellungen (Zahnrad ) unter „Passwort“ mit „Passwort ändern“: Geben Sie Ihr „Bisheriges Passwort“ zur Bestätigung ein, dann das neue zweimal. Das neue muss sich vom bisherigen unterscheiden. Nach dem Speichern enden Ihre Sitzungen auf anderen Geräten, und Sie bekommen eine E-Mail. Beim Tippen zeigt eine Sprechblase, was das Passwort braucht (standardmäßig mindestens 12 Zeichen, ein Sonderzeichen, ein Großbuchstabe nicht am Anfang und ein Kleinbuchstabe). Ein Balken darunter zeigt die Passwortstärke.
Tipp: mehrere Wörter mit Satzzeichen dazwischen sind lang, stark und gut zu merken.

Neues Passwort bei der Anmeldung

In zwei Fällen fragt der Anmeldedialog nach Passwort + Code nach einem neuen Passwort, bevor es weitergeht:

  • Startpasswort: Ein anderer Benutzer hat Ihr Konto angelegt oder Ihr Passwort zurückgesetzt. Vergeben Sie jetzt ein eigenes. Außer Ihnen soll es niemand kennen.
  • Abgelaufenes Passwort: Ihr Administrator hat eine Gültigkeitsdauer eingestellt, und sie ist um. Das neue Passwort muss sich vom bisherigen unterscheiden.

Geräte und Sitzungen

In den persönlichen Einstellungen zeigt „Geräte und Sitzungen“, von welchen Geräten Sie angemeldet waren und wie viele Sitzungen dort gerade laufen. Das Gerät, an dem Sie sitzen, ist mit „dieses Gerät“ markiert. Gespeichert sind je Gerät: Browser und Betriebssystem, IP-Adresse, Zeitpunkt der ersten und letzten Anmeldung.

  • „Entfernen“ löscht ein Gerät, das Sie nicht kennen oder nicht mehr benutzen – seine Sitzungen enden sofort. Meldet sich später jemand von dort an, gilt es wieder als neu, und Sie bekommen eine E-Mail. Entfernen Sie das eigene Gerät, werden Sie abgemeldet.
  • „Alle anderen Sitzungen beenden“ meldet Sie überall sonst ab – etwa, wenn Sie vergessen haben, sich an einem fremden Rechner abzumelden. Dort noch geöffnete Eingabemasken werden wie beim Abmelden auf allen Geräten verworfen, die Datensätze sind sofort wieder für andere freigegeben; die Masken in diesem Fenster bleiben offen.

Gesperrte Anmeldung

Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen (standardmäßig drei innerhalb von zehn Minuten) sperrt camindo CMS die Anmeldung für diesen Benutzernamen vorübergehend. Die Meldung nennt die Wartezeit. Vor dem letzten erlaubten Versuch erhalten Sie einen Warnhinweis.

Sprache, Datumsformat und Zeitzone

Unter den Zugangsdaten wählen Sie die Sprache der Backend-Oberfläche. Datumsformat und Zeitzone stellen Sie nach der Anmeldung in den persönlichen Einstellungen ein – dort lässt sich auch die Sprache jederzeit ändern. Solange Sie Datumsformat und Zeitzone nicht selbst einstellen, gelten die Vorgaben Ihres Systemadministrators.

Sprache

Die Sprache der Backend-Oberfläche ist unabhängig von den Sprachen Ihrer Website. Das Anmeldeformular merkt sich Ihre letzte Wahl in diesem Browser.
Bei der Installation von camindo CMS sind folgende Backend-Sprachen zur Auswahl (weitere können nachträglich installiert werden):

  • Arabisch
  • Bengalisch
  • Chinesisch (Festland)
  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Hindi
  • Japanisch
  • Koreanisch
  • Portugiesisch (Brasilianisch)
  • Spanisch
  • Urdu

Datumsformat

Wählen Sie das Gebietsschema (Locale), dessen Schreibweisen Ihnen vertraut sind. Danach richten sich Datums-, Zeit- und Zahlenangaben – bei der Anzeige ebenso wie bei der Eingabe.

Beispiele für Datums-, Zeit- und Zahlenformate finden Sie im Abschnitt Datensätze bearbeiten.

Zeitzone

camindo CMS speichert Zeitpunkte in einer einheitlichen Weltzeit (UTC). Wenn Sie „18:00“ eingeben, muss das System wissen, in welcher Zeitzone diese Angabe gemeint ist. Umgekehrt rechnet es gespeicherte Zeitpunkte für die Anzeige in Ihre Zeitzone um. So sehen Kollegen in verschiedenen Zeitzonen denselben Zeitpunkt jeweils in ihrer Ortszeit.

Beispiel:

Datumsformat Zeitzone Wert
Eingabe en_US America/New_York (UTC−5) 12/31/2026 9:00 PM
gespeichert UTC 2027-01-01 02:00
angezeigt de_DE Europe/Berlin (UTC+1) 01.01.2027 03:00

Umgerechneten Datums-Zeit-Werten wird die Zeitzone angehängt, Beispiel:

27.09.2026, 15:06:59 Europe/Berlin

Nicht umgerechnet werden reine Uhrzeiten und Felder vom Typ „Datum + Uhrzeit“ ohne Zeitzonenbezug – etwa Öffnungszeiten, die überall gleich gelten.

Automatische Abmeldung

Nach einer Zeit ohne Aktivität (standardmäßig 30 Minuten) meldet camindo CMS Sie automatisch ab. Das regelmäßige Nachsehen nach neuen Nachrichten im Hintergrund zählt dabei nicht als Aktivität. Das Anmeldefenster erscheint dann über der Arbeitsoberfläche. Nach der Anmeldung arbeiten Sie an derselben Stelle weiter – ungespeicherte Eingaben bleiben in der Eingabemaske erhalten.

Abmelden

Klicken Sie auf das Symbol in der Seitenleiste und bestätigen Sie die Rückfrage. Abgemeldet wird nur dieser Browser. Eingabemasken, die Sie auf einem anderen Gerät offen haben, bleiben dort bestehen. Frontend-Editing, das Sie „bis zur Abmeldung“ eingeschaltet haben, endet damit.

Wozu das Häkchen „Auf allen Geräten abmelden“ gut ist:
Sie stellen damit sicher, dass alle Ihre Sitzungen beendet sind und unbeabsichtigt gesperrte Datensätze (nicht korrekt geschlossene Eingabemaske) sofort für andere freigegeben werden. Wenn Sie später doch noch eine offene Eingabemaske vorfinden und speichern wollen, ist das nicht mehr möglich.

Einzelne Geräte beenden Sie unter Geräte und Sitzungen.

3 Die Arbeitsoberfläche

Startseite

Nach der Anmeldung landen Sie auf der Startseite. Sie ist in vier Plätze aufgeteilt: Links oben stehen die Schaltflächen der Module, die übrigen drei Plätze können Sie mit Widgets belegen (siehe unten).

Sortiert sind die Modulkacheln alphabetisch, in der eingestellten Backend-Sprache. Welche Sie sehen, hängt von den Rechten Ihrer Benutzergruppe ab.

Die Module

Für Anwender

Modul Aufgabe Handbuch
Inhalte Datensätze aller Inhaltsbereiche suchen, anlegen, bearbeiten Kapitel 4 bis 8
Benutzer Benutzer und Benutzergruppen verwalten Administratoren
Papierkorb Vom angemeldeten Benutzer zuvor gelöschte Datensätze Administratoren
KI-Assistent Unterstützung durch KI erhalten Zusatzmodul

Für Website-Administratoren

Modul Aufgabe Handbuch
Instanzen Websites mit ihren Domains und Sprachen einrichten Administratoren
Sprachen Sprachen der Websites einrichten Administratoren
Snippets Textbausteine der Website in allen Backend-Sprachen pflegen Administratoren
Struktur Inhaltsbereiche und ihre Eingabefelder einrichten Administratoren
Status Bearbeitungszustände für Datensätze festlegen Administratoren
Medienkonverter Umwandlung von Bildern, Videos und Audiodateien einstellen Administratoren

Für Programmierer

Modul Aufgabe Handbuch
Templates Templates der Website bearbeiten Template-Programmierer

Für Systemadministratoren

Modul Aufgabe Handbuch
Zeitplaner Zeitgesteuerte Aufgaben, z. B. Datenbanksicherungen Administratoren
Werkzeuge Wartung von Datenbank, Daten und Server Administratoren
Komponenten Zusatzmodule installieren und aktualisieren Administratoren
Logdateien Protokolle des Systems durchsehen Administratoren
Audit-Log Änderungen aller Datensätze durchsehen Administratoren

Seitenleiste

Die Seitenleiste ist von jeder Seite aus erreichbar.

Symbol Bedeutung
Hauptmenü – oben „Info“ (Version von camindo CMS) und „Handbücher“, darunter dieselben Module wie auf der Startseite; so wechseln Sie von jeder Seite aus in ein anderes Modul
Logo zurück zur Startseite
Hintergrundprozesse – siehe unten
Nachrichten – die Zahl am Symbol nennt die ungelesenen Nachrichten
persönliche Einstellungen
Abmelden

Handbücher

Im Hauptmenü öffnet „Handbücher“ diese Handbücher direkt im Backend – in der Sprache der Oberfläche, solange es sie darin gibt, ansonsten auf Englisch.

Ein Handbuch öffnet sich als eigene Ebene über der Übersicht; die Pfadleiste zeigt dann etwa „Handbücher › Handbuch für Anwender“. Ein Klick auf „Handbücher“ schließt das Handbuch und führt zurück zur Übersicht.

Über dem Text stehen:

  • ein Suchfeld – gefunden werden Abschnitte, in denen alle eingegebenen Wörter vorkommen,
  • die Auswahl des Handbuchs (Anwender, Administratoren, Template-Programmierer und die Handbücher installierter Zusatzkomponenten) – sie begrenzt auch Suche und Stichwortverzeichnis,
  • das Stichwortverzeichnis – alle Überschriften und die fett-kursiv gesetzten Begriffe von A bis Z, jeweils mit Link auf die Stelle,
  • die Druckansicht – sobald ein Handbuch ausgewählt ist.

Am Ende jeder Seite führen „Zurück“ und „Weiter“ zum vorigen und zum nächsten Kapitel desselben Handbuchs. Zusatzkomponenten (etwa der KI-Assistent) bringen eigene Handbücher mit; die Übersicht der Handbücher listet sie unter „Handbücher der Zusatzkomponenten“.

Die „Druckansicht“ öffnet das Handbuch als Ganzes auf einer langen Seite in einem neuen Fenster: zuerst seine Übersicht, dann alle Kapitel in der Reihenfolge des Inhaltsverzeichnisses. Links innerhalb des Handbuchs springen an die Stelle im Dokument, Links in andere Handbücher bleiben reiner Text. „Drucken“ öffnet den Druckdialog des Browsers – dort können Sie das Handbuch auch als PDF speichern. Auf Papier beginnt jedes Kapitel auf einer neuen Seite.

Ebenen

Jede Seite, die Sie öffnen, sei es eine Datensatzliste, eine Detailansicht, eine Eingabemaske, legt sich als neue Ebene über die vorherige. Über der Seite zeigt eine Pfadleiste („Brotkrümel-Navigation“), welche Ebenen geöffnet sind. Ein Klick auf einen Eintrag darin schließt alle Ebenen bis zur gewünschten.

Die Vor- und Zurück-Schaltflächen des Browsers funktionieren zwar innerhalb des Backends, können aber zu Missverständnissen führen und die Nutzung kann Datenverlust zur Folge haben (geöffnete Eingabemaske schließt unbeabsichtigt). Besser ist es, ganz auf sie zu verzichten.

Listen und Kontextmenüs

In allen Listen des Backends gilt:

  • Klick auf eine Zeile öffnet die Detailansicht.
  • Rechtsklick auf eine Zeile öffnet ein Kontextmenü mit den häufigsten Aktionen, etwa „Bearbeiten“, „Kopieren“ und „Löschen“. Aktionen, für die Ihnen das Recht fehlt, erscheinen nicht.
  • Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert nach dieser Spalte, ein zweiter Klick kehrt die Richtung um.
    Eine Sortierung, die von der vorgegebenen Sortierung im Bereich abweicht, wird gelb hinterlegt benannt, z. B. „Titel aufsteigend“. Ein Klick auf das X rechts außen setzt die Sortierung zurück.
  • Das Menü rechts über einer Liste enthält weitere Funktionen – in der Datensatzliste etwa „Export“, „Import“ und „Stapelverarbeitung“.

Bedienung mit der Tastatur

Das Backend lässt sich vollständig ohne Maus bedienen und mit einem Screenreader nutzen. Mit der Tabulatortaste springen Sie von Element zu Element, mit Umschalt+Tab zurück; das gerade gewählte Element ist umrandet.

  • Zum Inhalt springen: Beim ersten Druck auf die Tabulatortaste erscheint oben links „Zum Inhalt springen“ und – beim zweiten – „Zur Pfadnavigation springen“. Mit der Eingabetaste überspringen Sie die Kopfleiste mit Hauptmenü und Symbolen.
  • Hauptmenü: Die Schaltfläche öffnet es, der erste Eintrag ist sofort gewählt. Die Esc-Taste schließt es wieder; das gilt auch für die Liste der Hintergrundprozesse.
  • Listen: Jede Zeile lässt sich mit der Tabulatortaste ansteuern. Die Eingabetaste öffnet die Detailansicht, Umschalt+F10 oder die Kontextmenütaste öffnet das Kontextmenü. Darin wählen Sie mit den Pfeiltasten, die Eingabetaste führt die Aktion aus, Esc schließt das Menü.
  • Spaltenüberschriften sortieren auch mit der Eingabetaste.
  • Ebenen: Öffnen Sie eine neue Ebene, steht die Auswahl auf ihrer Überschrift. Schließen Sie sie, kehrt die Auswahl dorthin zurück, von wo aus Sie die Ebene geöffnet haben – etwa zur Zeile der Liste.
  • Formulare: Meldet das Speichern einen Fehler, steht die Auswahl auf dem ersten fehlerhaften Feld; die Fehlermeldung gehört zum Feld und wird von Screenreadern mit vorgelesen.
  • Hinweise zu einem Feld (das Fragezeichen neben der Beschriftung) erscheinen auch, wenn Sie sie mit der Tabulatortaste ansteuern; Esc blendet sie aus.

Kurze Meldungen wie „Gespeichert“ bleiben einige Sekunden stehen, Fehlermeldungen länger. Solange der Mauszeiger oder die Auswahl auf einer Meldung steht, bleibt sie sichtbar. Hat Ihr Betriebssystem „Bewegung reduzieren“ eingeschaltet, verzichtet das Backend auf Animationen; die Einblend-Animation der Lookup-Felder schalten Sie außerdem in den persönlichen Einstellungen unter „Animation“ aus.

Hintergrundprozesse

Funktionen mit langer Laufzeit – Stapelverarbeitung, Import, Export, das Löschen vieler Datensätze, die Umwandlung von Videos – laufen als Hintergrundprozess. Bei vielen dieser Funktionen können Sie selbst wählen:

  • Im Vordergrund warten Sie, bis die Aufgabe erledigt ist, und sehen das Ergebnis sofort. Das ist für kleinere Aufgaben bequem.
  • Im Hintergrund arbeiten Sie sofort weiter. Das Ergebnis – ein Protokoll oder ein Download-Link – kommt als interne Nachricht in Ihren Posteingang.

Ab einer bestimmten Anzahl von Datensätzen läuft eine Aufgabe immer im Hintergrund.

Solange ein Prozess läuft, dreht sich die Sanduhr . Ist der Prozess zu Ende gelaufen, erscheint kurz eine Meldung im Vordergrund.
Ein Klick auf die Sanduhr öffnet die Liste Ihrer laufenden Prozesse mit Fortschrittsanzeige. Dort können Sie einen Prozess auch abbrechen. Fehlgeschlagene Prozesse bleiben in der Liste stehen, bis Sie sie entfernen.

Nachrichten

Über das Brief-Symbol erreichen Sie die internen Nachrichten. Sie können damit anderen Benutzern schreiben. Diese erhalten eine Nachricht nur im Backend, nicht an ihre E-Mail-Adresse. Auf Wunsch schickt Ihnen camindo CMS aber eine tägliche Zusammenfassung per E-Mail.

  • „Posteingang“ und „Postausgang“ stehen auf eigenen Reitern.
  • Nachrichten lassen sich als gelesen/ungelesen und als wichtig markieren, beantworten und weiterleiten.
  • Nachricht zu einem Datensatz: In der Detailansicht eines Datensatzes finden Sie im Menü den Eintrag „Nachricht“. Die Nachricht trägt dann einen Verweis auf den Datensatz – praktisch für Rückfragen oder Korrekturhinweise an Kollegen.
  • Auch camindo CMS selbst schickt Ihnen Nachrichten: die Ergebnisse von Hintergrundprozessen, Import-Protokolle und Download-Links für Exporte.

Nachrichten per E-Mail zusammenfassen

Wer nicht täglich ins Backend schaut, verpasst leicht eine Nachricht. In Ihren persönlichen Einstellungen wählen Sie dafür „Nachrichten per E-Mail zusammenfassen“ – „täglich“. Sind seit der letzten Zusammenfassung neue Nachrichten für Sie eingegangen, erhalten Sie morgens eine E-Mail an Ihre hinterlegte Adresse mit

  • der Anzahl aller ungelesenen Nachrichten, nach Absender gruppiert, und
  • den neuen Nachrichten mit Datum, Absender und Betreff.

Die E-Mail enthält keine Nachrichtentexte und keine Inhalte aus Datensätzen – diese bleiben im System. Lesen können Sie die Nachrichten nur nach der Anmeldung im Backend; die E-Mail enthält bewusst keinen Link dorthin. Ohne neue Nachrichten kommt keine E-Mail. Voraussetzung ist eine E-Mail-Adresse in Ihrem Konto.

Nachrichten werden nach einer festen Frist automatisch gelöscht – üblich sind 60 Tage nach dem Versand, Ihr Administrator kann sie anders einstellen. Was Sie länger brauchen, gehört nicht in eine Nachricht, sondern in einen Datensatz.

Löschen Sie eine Nachricht, verschwindet sie nur aus Ihrer Liste; der Empfänger bzw. Absender behält die versendete Fassung.

Persönliche Einstellungen

Das Zahnrad öffnet Ihre persönlichen Einstellungen.

Einstellung Wirkung
Backend-Sprache Sprache der Oberfläche (wie bei der Anmeldung)
Datums- und Zahlenformat Gebietsschema für Datums-, Zeit- und Zahlenangaben
Zeitzone Zeitzone, in der Sie Zeitpunkte sehen und eingeben
Bevorzugte Sprachversion Bei mehrsprachigen Inhalten öffnet die Eingabemaske zuerst diese Sprache (siehe Kapitel 6)
Frontend-Editing Bearbeiten-Verweise direkt auf der Website einblenden (siehe Kapitel 9)
Dunkelmodus Schalter für das dunkle Farbschema der Oberfläche; ausgeschaltet (Vorgabe) gilt das helle. Die Anmeldeseite übernimmt das zuletzt in diesem Browser verwendete Farbschema
Animation „ein“ (Vorgabe): Öffnet ein Lookup-Feld die Liste des verknüpften Bereichs, gleitet sie von der Seite herein. „aus“: Die Liste erscheint sofort
Widgets der Startseite siehe unten
Bericht abonnieren Berichte, die der Administrator für Ihre Benutzergruppe freigegeben hat – nach jedem Lauf kommt das Ergebnis als Nachricht in Ihren Posteingang. Der Punkt erscheint nur, wenn es solche Berichte gibt
Nachrichten per E-Mail zusammenfassen „täglich“: eine E-Mail mit den ungelesenen Nachrichten je Absender und den neuen mit Betreff, nur wenn neue eingegangen sind (siehe Nachrichten per E-Mail zusammenfassen)
Zwei-Faktor-Anmeldung zeigt, womit Sie sich anmelden (Code per E-Mail, Authenticator-App oder Passkey); die Schaltfläche daneben richtet App und Passkeys ein (siehe Kapitel 2)

Widgets der Startseite

Die Startseite hat vier Plätze. Links oben stehen immer die Modulkacheln; auf die übrigen drei Plätze („rechts oben“, „links unten“, „rechts unten“) können Sie Widgets legen – kleine Übersichten, die Module bereitstellen. Auf einem Platz dürfen mehrere Widgets liegen, sie erscheinen dann untereinander.

Wählen Sie in den Einstellungen ein Widget und einen Platz und klicken Sie auf „Hinzufügen“. „Entfernen“ nimmt es wieder heraus. Bitte beachten: Übernommen wird beides erst mit „Speichern“. Angeboten werden nur Widgets der Module, auf die Sie Zugriff haben.

Für Anwender

Widget Inhalt
Ungeprüfte Inhalte von Frontend-Usern Beiträge und Profil-Datensätze von Frontend-Usern, die noch geprüft werden müssen (siehe Kapitel 10)
Papierkorb Anzahl der Einträge in Ihrem Papierkorb; ein Klick öffnet ihn

Für Administratoren

Widget Inhalt
Logdateien die wichtigsten Meldungen der Systemprotokolle der letzten Tage (nur Superuser)

Für Superuser sind zusätzlich unter den Modulkacheln wichtige Systemmeldungen sichtbar, ohne dafür ein Widget zu benötigen.

Für Template-Programmierer

Widget Inhalt
Template-Meldungen Liste von Templates mit Fehlern (Parsingfehler)

Zusatzmodule können weitere Widgets mitbringen.

KI-Assistent (Zusatzmodul)

Ist das Zusatzmodul KI-Assistent installiert und hat Ihre Benutzergruppe Zugriff auf das Modul, öffnet Strg+K den Assistenten im Seitenpanel – von jeder Seite des Backends aus. Auf dem Mac ist es ⌘+K (Befehlstaste). Ein zweites Strg+K bzw. ⌘+K im Eingabefeld schließt das Panel wieder. Nur in einem Texteditor, der die Tasten selbst belegt (etwa für „Link einfügen“), gilt dort dessen Funktion.

Geben Sie dem Assistenten eine Anweisung oder stellen Sie eine Frage. Zeilenumbrüche erzeugen Sie mit Umschalt+Enter. Ein reines Enter sendet ab.
Der Assistent sucht, liest, legt an und ändert Datensätze.
Während er arbeitet, zeigt der Chat jeden Arbeitsschritt als kurze Textantwort in Kursivschrift. Die endgültige Antwort ist ausführlicher.

  • Anhalten: Neben der Anzeige „Der Assistent arbeitet …“ beendet „Anhalten“ die Arbeit nach dem laufenden Schritt. Versenden Sie eine neue Nachricht, geht es weiter.
  • Bestätigen: Bevor der Assistent etwas ändert, löscht, verschiebt oder viele Datensätze auf einmal bearbeitet, fragt er. Die Rückfrage zeigt den Datensatz, bei Änderungen Vorher und Nachher je Feld und das Ergebnis eines Probelaufs. Sie erlauben nur diese Aktion oder diese und ähnliche Aktionen derselben Art bis zum Ende des Chats – oder lehnen ab. Lesen und Anlegen führt er ohne Rückfrage aus.
  • Anzeigen: Bitten Sie den Assistenten, Ihnen etwas zu zeigen – einen Datensatz, eine gefilterte Liste, eine Eingabemaske oder eine andere Ansicht, die Sie öffnen dürfen –, öffnet er es als Ebene neben dem Chat. Was er nicht selbst erledigen kann, öffnet er ebenso und sagt Ihnen Schritt für Schritt, was zu tun ist.
  • Was Sie gerade geöffnet haben: Mit jeder Nachricht erfährt der Assistent, welche Ebenen Sie geöffnet haben – etwa die Liste eines Bereichs und darüber einen Datensatz – und bei der obersten Ebene auch Ihre Suchkriterien. Sie können deshalb einfach „Hilf mir bei diesem Artikel“ oder „Warum finde ich hier den Artikel X nicht?“ schreiben. Übermittelt werden Bezeichnungen und Kennungen, keine Inhalte; Suchwerte in verschlüsselten Feldern erscheinen nur als [encrypted]. Was Sie in einer offenen Eingabemaske eingegeben, aber noch nicht gespeichert haben, sieht er nicht.
  • Fragen zur Bedienung: „Wie ändere ich effizient ein Wort in 100 Datensätzen?“ – der Assistent schlägt in den Handbüchern nach und öffnet Ihnen auf Wunsch die passende Seite.
  • Offene Masken: Einen Datensatz, den Sie gerade in einer Eingabemaske geöffnet haben, ändert der Assistent nicht; er bittet Sie, die Maske erst zu speichern oder zu schließen.
  • Neuer Chat: Einen neuen Chat beginnen Sie über das Symbol „Neuer Chat“.
  • Bisherige Chats: Frühere Chats finden Sie über das Symbol „Bisherige Chats“ und auf der Startseite des Moduls im Reiter „Bisherige Chats“. Ein Klick auf eine Zeile setzt den Chat im Seitenpanel fort; über das Kontextmenü (rechte Maustaste) löschen Sie ihn. Je nach Einstellung bleibt ein gelöschter Chat noch einige Tage für Superuser lesbar.
  • Seitenpanel schließen: Das X-Symbol rechts außen schließt das Seitenpanel.

Unter dem Eingabefeld stehen das Modell und die bisher verbrauchten Tokens des Chats, getrennt nach Eingabe, davon aus dem Cache geholte Eingabe und Ausgabe.
Wurde der Assistent mitten in der Arbeit unterbrochen (etwa weil der Browser vorzeitig geschlossen wurde), bietet der Chat beim nächsten Öffnen „Fortsetzen“ oder „Anhalten“ an.

Der Assistent ist ein Sprachmodell eines externen Anbieters. Seine Antworten können falsch oder unvollständig sein – prüfen Sie Ergebnisse, und bestätigen Sie nur, was Sie verstanden haben. Der Assistent arbeitet mit Ihren Benutzerrechten, darüber hinaus hat er keinen Zugriff. Verändert er Inhalte, steht im Audit-Log Ihr Benutzername – allerdings mit der Herkunft „llm“ (für Large Language Model). Ihre eigenen Aktivitäten tragen die Herkunft „backend“.

4 Inhalte finden

Alle Datensätze pflegen Sie im Modul „Inhalte“.

Der Bereichsbaum

Die Startseite des Moduls zeigt links den Baum der Ordner und Inhaltsbereiche, auf die Sie Zugriff haben. Ein Klick auf einen Ordner klappt ihn auf oder zu; ein Klick auf einen Inhaltsbereich öffnet dessen Datensatzliste. Betreibt Ihre Installation mehrere Websites (Instanzen), steht jede als eigener Hauptordner im Baum.

Über dem Baum stehen die Schaltflächen „Suche“ (für die Suche über mehrere Bereiche, siehe unten) und „Aktualisieren“.

Zuletzt geändert

Rechts neben dem Bereichsbaum listet „Zuletzt geändert“ die zehn Datensätze, die Sie selbst zuletzt in der Eingabemaske gespeichert haben – der jüngste steht oben. Jeder Eintrag zeigt die Felder, die auch in der Datensatzliste seines Bereichs erscheinen, untereinander (das Hauptfeld fett), darunter den Zeitpunkt Ihres letzten Speicherns. Ein Klick öffnet die Detailansicht.

Die Liste ist persönlich: Änderungen anderer Benutzer erscheinen hier nicht. Ebenso wenig Datensätze, die über Import oder Stapelverarbeitung geändert wurden. Datensätze im Papierkorb und solche, auf die Sie keinen Zugriff mehr haben, werden ausgeblendet. Haben Sie noch nichts gespeichert, bleibt der Bereich leer.

Dieselbe Liste gibt es im Modul „Templates“ für die zuletzt gespeicherten Templates: Name, Beschriftung und Template-Bereich.

Die Datensatzliste

Die Datensatzliste zeigt die Datensätze eines Inhaltsbereichs, 20 je Seite; darunter blättern Sie weiter. Welche Spalten sie zeigt, legt der Administrator je Inhaltsbereich fest. Über der Liste stehen ein Hinweis zum Bereich (falls hinterlegt) und die Schaltflächen:

Schaltfläche Wirkung
„Neu“ neuen Datensatz anlegen
„Suche“ Suchmaske des Bereichs öffnen
„Aktualisieren“ Liste neu laden
Menü Export, Import, Medienimport, Stapelverarbeitung, Einstellungen des Bereichs (je nach Rechten)
  • Sortieren: Klick auf eine Spaltenüberschrift. Ohne Auswahl gilt die Standard-Sortierung des Bereichs.
  • Nach Status filtern: Die Überschrift der Status-Spalte hat ein eigenes Menü. Damit werden nur Datensätze mit einem bestimmten Zustand angezeigt, zum Beispiel nur deaktivierte Datensätze oder nur Beiträge von Website-Besuchern, die noch geprüft werden müssen („Ungeprüft“).
  • Hierarchie: In Bereichen mit Baumstruktur (etwa Seiten mit Unterseiten) zeigt die Liste die Datensätze in ihrer Rangfolge und eingerückt.
  • Klick auf eine Zeile öffnet die Detailansicht, ein Rechtsklick das Kontextmenü („Bearbeiten“, „Kopieren“, „Löschen“).

Ist eine Suche aktiv, steht über der Liste, wonach gesucht wurde. Die Liste merkt sich Suche, Sortierung und Blätterposition, solange Sie in dieser Ebene arbeiten. Ein Klick auf das X rechts außen setzt die Filter zurück auf die Standardeinstellungen des Bereichs.

Die Suchmaske

Die Suchmaske eines Inhaltsbereichs bietet alle Felder an, die der Administrator für die Suche freigegeben hat, dazu immer die Felder „Id, Slug oder URL“ und „Volltext“, das Veröffentlichungs- und Ablaufdatum, Erstellungs- und Änderungsdatum sowie die Sortierung des Ergebnisses. In Bereichen mit Baumstruktur kommt zum Vaterdatensatz die Tiefe hinzu, in Bereichen für Benutzerbeiträge der Frontend-User; weitere Felder lassen sich vorübergehend hinzufügen.

Die Grundregeln:

  • Suchbegriffe in unterschiedlichen Feldern: alle ausgefüllten Felder müssen zutreffen (UND-Verknüpfung).
  • Suchbegriffe im selben Feld: es genügt, wenn einer davon zutrifft (ODER-Verknüpfung). Unterschiedliche Begriffe können mittels Komma oder OR getrennt werden, z. B. Hamburg, Bad Homburg.
  • Groß- und Kleinschreibung und Akzente spielen keine Rolle, ß und ss sind gleich.
  • Es gelten die Regeln der Sprache, in der Sie suchen: im Deutschen ist ä gleich ae (Mueller findet „Müller“), im Schwedischen ist ö ein eigener Buchstabe (o findet kein ö).

Platzhalter

Der Stern * steht für eine beliebige Zeichenfolge:

Eingabe findet
Schmi* Schmidt, Schmitt, Schmied
*mann Hoffmann, Kaufmann
*berg* Heidelberg, Bergmann, Goldberger

Ohne Stern sucht camindo CMS nach genau diesem Wert.

Vergleichsoperatoren

Ein Zeichen vor dem Suchwert ändert den Vergleich:

Eingabe Bedeutung
Berlin oder =Berlin gleich
!Berlin ungleich – alles außer Berlin
!*mann alles, was nicht auf „mann“ endet
==Stern* exakt gleich – der Stern gilt hier als normales Zeichen
>100, >=100 größer als, größer oder gleich
<100, <=100 kleiner als, kleiner oder gleich
= Feld ist leer

Ein Suchwert, der mit einem HTML-Tag beginnt, ist kein Vergleich: <section> sucht genau diesen Wert. Um Texte oder Template-Code zu finden, die ein Tag enthalten, setzen Sie Sterne: *<section>* – oder *<section*, wenn das Tag Attribute haben kann.

Mehrere Bedingungen in einem Feld

Mit AND und OR (umgeben von Leerzeichen) verknüpfen Sie Bedingungen im selben Feld:

Eingabe findet
Hen* OR Her* beginnt mit „Hen“ oder mit „Her“
>2 AND <4 Werte zwischen 2 und 4
!2 AND !3 weder 2 noch 3

Bitte beachten: Komma und AND/OR lassen sich nicht im selben Feld mischen.

Datum und Uhrzeit

Datumsangaben dürfen Sie in Ihrer gewohnten Schreibweise eingeben (15.06.2023) oder im internationalen Format (2023-06-15). Unvollständige Angaben ergänzt camindo CMS sinnvoll:

Eingabe findet
2023 alles im Jahr 2023
>=2023-06 ab dem 1. Juni 2023
<2023-06-15 vor dem 15. Juni 2023
>2012 AND <2014 alles im Jahr 2013
today alles von heute
>=today-7d ab dem Tag vor einer Woche
<now-2h älter als zwei Stunden
utc_now, utc_today wie now/today, aber in Weltzeit

now (jetzt) und today (heute, 0 Uhr) gelten in Ihrer Zeitzone; dahinter darf ein Versatz in Sekunden (s), Minuten (m), Stunden (h) oder Tagen (d) stehen.

Noch nicht übersetzt: (empty)

Der Suchwert (empty) findet Datensätze, die in einem Feld keinen eigenen Inhalt haben – entweder weil das Feld leer ist oder weil für diese Sprache automatisch der Inhalt aus der Hauptsprache eingesetzt wurde (unvollständige Übersetzung). Bei einem Datei-Feld findet (empty) Datensätze ohne hochgeladene Datei. !(empty) findet das Gegenteil.
Mehr dazu in Kapitel 6.

Id, Slug oder URL

In „Id, Slug oder URL“ können Sie einfügen, was Sie gerade zur Hand haben: die Datensatznummer (4902), den Slug (gt, mit Slug-Präfix modelle/gt) oder eine ganze Adresse der Website (https://www.example.com/de_DE/modelle/gt). Die Sprache in der Adresse spielt keine Rolle; camindo CMS zeigt den Datensatz in Ihrer „bevorzugten Sprachversion“.

Volltextsuche

Jeder Inhaltsbereich hat das Suchfeld „Volltext“: Es durchsucht alle Textfelder des Bereichs und die Dateinamen hochgeladener Dateien auf einmal – samt der Texte fest verknüpfter Inhalte (etwa der Bildtitel eines Produkts) – in der Sprache, die Sie gerade bearbeiten. Verschlüsselte Felder und Passwörter gehören nicht dazu. Weitere Volltextfelder kann der Systemadministrator über ausgewählte Felder einrichten – auch aus verknüpften Datensätzen, etwa die Schlagwörter eines Produkts. Für alle Volltextfelder gelten eigene Regeln:

Eingabe findet Datensätze, die …
müller meier „müller“ oder „meier“ enthalten
+müller +meier beide Wörter enthalten
+müller -gesperrt „müller“ enthalten, aber nicht „gesperrt“
sofa-weiss oder sofa_weiss die Wörter „sofa weiss“ direkt hintereinander

Mit Binde- oder Unterstrich verbundene Wörter findet die Suche getrennt und zusammengeschrieben: „sofa-weiss“ finden Sie mit sofa-weiss, sofaweiss und weiss, „E-Mail“ auch mit EMail. Der Punkt trennt Wörter nur – auch in Dateinamen: sofa-weiss_vorn.jpg wird mit vorn, sofa-weiss, sofaweissvorn oder jpg gefunden.

Auch die Volltextsuche folgt den Regeln der Sprache: im Deutschen findet Mueller „Müller“ und umgekehrt, Muller dagegen nicht; im Schwedischen findet forvaring kein „förvaring“.

Platzhalter gibt es in der Volltextsuche nicht. Sehr kurze Wörter (unter drei Buchstaben) werden nicht gefunden, HTML-Auszeichnungen ebenso wenig: Wer nach <section> sucht, findet in der Volltextsuche nichts – dafür gibt es die Suche mit Sternen in einem Textfeld (siehe oben).

Verschlüsselte Felder

Felder, die verschlüsselt gespeichert werden (etwa Telefonnummern oder E-Mail-Adressen), lassen sich nur nach dem vollständigen Wert durchsuchen – ohne Platzhalter und ohne Größer/Kleiner. Groß- und Kleinschreibung, Leerzeichen und Satzzeichen spielen dabei keine Rolle:

Eingabe findet den gespeicherten Wert
anna.muster@example.com „Anna.Muster@Example.com“
+49 171 123456 „0171/12 34 56“ nicht, aber „49 171-123-456“

Teile eines Werts (etwa nur muster oder nur die Domain) findet die Suche nicht. Die Ziffern selbst müssen übereinstimmen – 0171… und +49 171… sind für die Suche verschiedene Nummern.

Verknüpfte Datensätze

Um Verknüpfungen herzustellen, gibt es mehrere Eingabemöglichkeiten, die Ihr Administrator einrichten kann. Können sehr viele Datensätze ausgewählt werden, ist eine Direktauswahl unübersichtlich. Hier dient ein Lookup-Feld für die Auswahl. Es funktioniert analog zum Lookup-Feld in der Eingabemaske – lediglich die Schaltfläche fehlt. Eine Mehrfachauswahl wird mit ODER kombiniert.

Dateien

Das Suchfeld eines Upload-Felds durchsucht den gespeicherten Dateinamen – mit Platzhaltern wie jedes Textfeld (*urlaub*, *.pdf). Darunter klappen Sie „Datei-Eigenschaften“ auf und suchen nach weiteren Angaben der Datei:

Feld Inhalt Beispiele
Breite, Höhe Abmessungen eines Bildes oder Videos in Pixel >=1920, <800, >1000 AND <2000
Dateigröße Größe in Byte; mit Multiplikator k (×1024), M (×1024²), G (×1024³), ein angehängtes B ist erlaubt >500k, <2.5M, >1M AND <5MB, >=1G
Mime-Type Dateityp, wie ihn der Server erkannt hat image/jpeg, image/*, video/*, application/pdf
Dateiendung Endung, mit oder ohne Punkt pdf, .jpg, png, !webp

Ausgefüllte Eigenschaften müssen zusammen auf dieselbe Datei zutreffen (UND): Breite >=1920 und Dateigröße <500k findet große Bilder mit wenig Speicherbedarf. Mehrere Werte in einem Feld (jpg, png) gelten wie überall als ODER. Bei der Dateigröße ist der Punkt das Dezimalzeichen (2.5M) – das Komma trennt Suchwerte. Haben die Eigenschaften einen Wert, ist der Bereich beim nächsten Öffnen der Suchmaske schon aufgeklappt.

Tiefe im Baum

In Bereichen mit Baumstruktur (etwa Seiten mit Unterseiten) steht direkt unter dem Feld für den Vaterdatensatz das Feld „Tiefe“. Es bezieht sich auf den dort gewählten Datensatz – wie filter[depth] bei CMS:SELECT:

Tiefe findet unter dem gewählten Vaterdatensatz
leer alle Nachkommen
1 nur die direkten Kinder
2 Kinder und Enkel

Ohne gewählten Vaterdatensatz hat die Tiefe keine Wirkung.

Frontend-User

Dürfen Besucher der Website in einem Bereich Inhalte anlegen (Bereich für Benutzerbeiträge), zeigt die Suchmaske das Lookup-Feld „Frontend-User“: Wählen Sie ein oder mehrere Benutzerprofile aus, um nur deren Beiträge zu finden.

Weitere Felder

Unter der Schaltfläche „Absenden“ steht die Auswahl „Weitere Felder“. Sie enthält die Felder des Bereichs, die der Administrator nicht für die Suchmaske freigegeben hat. „Hinzufügen“ lädt die Suchmaske mit dem gewählten Feld neu – bereits eingegebene Suchbegriffe bleiben stehen. So lassen sich nacheinander mehrere Felder hinzufügen; sie sind gelb markiert und gelten nur für diese Suche (auch beim erneuten Öffnen der Suchmaske aus der Trefferliste heraus). Die freigegebenen Felder des Bereichs ändern sich dadurch nicht.

Bereichsübergreifende Suche

Die Schaltfläche „Suche“ auf der Startseite des Moduls durchsucht mehrere Inhaltsbereiche auf einmal. Die Maske zeigt nur Felder, die in allen Bereichen durchsuchbar sind. Hilfreich ist v. a. das Volltext-Feld, in dem Inhalte aus allen Textfeldern eines Datensatzes gespeichert sind (außer verschlüsselten Werten und Passwörtern).

Über „Weitere Felder“ (siehe oben) fügen Sie hier Eigenschaften hinzu, die alle Datensätze haben:

Feld sucht nach
Status Zustand des Datensatzes
Frontend-User Benutzerprofil, das den Beitrag auf der Website angelegt hat
Owner Benutzer, dem der Datensatz im Backend gehört
Instanz Website, zu der der Datensatz gehört (nur bei mehreren Websites)
Prüfung nötig Beiträge von Website-Besuchern, die noch geprüft werden müssen
Template Template, mit dem der Datensatz ausgegeben wird

5 Datensätze bearbeiten

Die Detailansicht

Ein Klick auf eine Zeile der Datensatzliste öffnet die Detailansicht des Datensatzes. Sie zeigt die Reiter „Inhalte“, „Metadaten“ und „Änderungen“.

Reiter „Inhalte“: Hier stehen die eingegebenen Werte und hochgeladene Dateien inkl. der automatisch erzeugten Dateiversionen (beispielsweise Vorschaubilder). Verknüpfte Datensätze stehen untereinander, jeweils mit Symbol und als Link zu ihrer Detailansicht. Bei mehr als 20 Verknüpfungen öffnet ein Klick auf „mehr…“ die Liste aller verknüpften Datensätze.
Lange Texte erscheinen gekürzt; „mehr…“ dahinter zeigt den ganzen Text. Wird das Feld mit einem Editor für Markdown oder HTML bearbeitet (Extensions MarkdownVisual, HTMLVisual), erscheint der ganze Text formatiert – mit Überschriften, Hervorhebungen, Listen und Links.
Mehrsprachige Inhalte werden in Ihrer „bevorzugten Sprachversion“ angezeigt. Über die Auswahl unter dem Reiter stellen Sie die Sprache um.
Die Schaltfläche „Volltext anzeigen“ zeigt, was die Volltextsuche für diesen Datensatz durchsucht – je Sprache, aus seinen Textfeldern und Dateinamen. Bei mehrsprachigen Inhalten gibt es einen Reiter je Sprache.

Reiter „Metadaten“: Hier stehen die Hintergrundinformationen, wie Datensatznummer, Bereich, Instanz, Status, Veröffentlichungszeitraum, Template, Owner und wer den Datensatz wann angelegt und zuletzt geändert hat. Im Abschnitt „Verwendet von“ listet die Schaltfläche „Alle Verweise auf diesen Datensatz“ alle Datensätze, die über ein Verknüpfungsfeld auf ihn zeigen (uni- oder bidirektional).

Reiter „Änderungen“ zeigt den Verlauf des Datensatzes, die neueste Änderung zuerst: wann, von wem und woher (Backend, Website, Import …) er angelegt, geändert, gelöscht oder wiederhergestellt wurde. Zu jeder Änderung stehen die geänderten Felder mit ihrem Stand vorher und nachher nebeneinander. Bei Texten sind unveränderte Absätze grau, entfernte rot und neue grün hinterlegt. In einem geänderten Absatz sind die geänderten Wörter markiert. So lässt sich auch ein versehentlich überschriebener Text wiederfinden und von Hand zurückholen.

Schaltfläche Wirkung
„Bearbeiten“ Eingabemaske öffnen
„Kopieren“ Eingabemaske mit einer Kopie des Datensatzes öffnen
„Löschen“ Datensatz löschen (nach Rückfrage)
„Vorschau“ den Datensatz so zeigen, wie ihn die Website darstellt – auch wenn er noch nicht veröffentlicht ist (siehe Kapitel 9)
Menü „Verschieben“ in einen anderen Inhaltsbereich, „Nachricht“ zu diesem Datensatz an einen Kollegen; bei Benutzerprofilen der Website „Datenexport personenbezogener Daten“ (siehe Handbuch für Administratoren)

Anlegen, Bearbeiten, Kopieren

  • Anlegen: In der Datensatzliste auf „Neu“ klicken.
  • Bearbeiten: In der Detailansicht auf „Bearbeiten“ klicken oder in der Liste per Rechtsklick „Bearbeiten“ wählen.
  • Kopieren: „Kopieren“ öffnet die Eingabemaske mit allen Inhalten des Originals, einschließlich Dateien und Verknüpfungen. Die Kopie wird direkt hinter dem Original eingeordnet. Fest verbundene Inhalte (etwa Text-Bild-Blöcke) werden mitkopiert. In handsortierten Listen steht die Kopie am Ende. Wichtig: Andere Datensätze, die auf das Original verweisen, verweisen danach auch auf die Kopie. Ausgenommen sind Verknüpfungen, die nur eine Verknüpfung erlauben.

In der Eingabemaske sind Pflichtfelder mit * gekennzeichnet. Ein Fragezeichen oder ein Hinweis unter der Feldbeschriftung erklärt, was einzugeben ist. „Speichern“ übernimmt die Eingaben, „Abbrechen“ verwirft alle Änderungen. Bitte immer eine dieser beiden Schaltflächen verwenden, um die Eingabemaske zu schließen – andernfalls bleibt die Bearbeitungssperre unbeabsichtigt bestehen; andere Benutzer können den Datensatz nicht bearbeiten; siehe Bearbeitungssperre.

Findet die Eingabeprüfung Fehler, erscheint die Maske erneut; die betroffenen Felder sind markiert und nennen den Fehler. Ihre Eingaben bleiben erhalten – auch bereits hochgeladene Dateien.

Arbeitskopie

Solange Sie einen Datensatz bearbeiten, arbeiten Sie an einer Arbeitskopie. Die Website zeigt unverändert den bisherigen Stand. Erst „Speichern“ übernimmt Ihre Änderungen – vollständig und in einem Schritt: Texte, Dateien, Verknüpfungen und alle Sprachversionen. „Abbrechen“ verwirft die Arbeitskopie; der Datensatz bleibt, wie er war.

Auch ein Wechsel zwischen den Sprach-Reitern der Maske sichert Ihre Eingaben nur in der Arbeitskopie.

Bearbeitungssperre

Öffnet ein Kollege einen Datensatz, den Sie gerade bearbeiten, erhält er einen Hinweis: „Dieser Datensatz wird aktuell von … bearbeitet“. Er kann die Sperre aufheben – Sie können Ihre Änderungen dann aber nicht mehr speichern. Heben Sie eine Sperre deshalb nur auf, wenn Sie sicher sind, dass der Kollege nicht mehr daran arbeitet (etwa weil er die Maske offen gelassen hat und nicht erreichbar ist).

Eine Sperre verfällt von selbst, wenn an der Arbeitskopie längere Zeit (standardmäßig 90 Minuten) nichts mehr geändert wurde. Ihre eigenen Sperren behindern Sie nicht – etwa wenn Sie denselben Datensatz in einem zweiten Browserfenster öffnen.

Eingabefelder

Welche Felder eine Eingabemaske hat, legt der Administrator fest. Die meisten erklären sich selbst; hier die Besonderheiten.

Text

Einzeilige und mehrzeilige Textfelder. Manche Textfelder bieten einen Editor (WYSIWYG-Editor) mit Werkzeugleiste für Überschriften, Hervorhebungen, Listen und Links. Sie arbeiten wie in einem Textprogramm.

Editor mit formatierter Ansicht

Symbol Taste Wirkung
Liste
Nummerierte Liste
Textausrichtung linksbündig, zentriert, rechtsbündig
Tab / Umschalt+Tab im Listenpunkt: Einzug vergrößern bzw. verkleinern
Strg+B (Mac: ⌘B) fett
Strg+I (Mac: ⌘I) kursiv
Strg+U (Mac: ⌘U) unterstrichen
Strg+K (Mac: ⌘K) Link
Strg+Alt+1 … 6, Strg+Alt+0 Überschrift 1–6 bzw. Absatz
Strg+Z, Strg+Y (Mac: ⌘Z, ⌘⇧Z) rückgängig, wiederholen
— Horizontale Linie
— Sonderzeichen
— Tabelle erzeugen oder verändern
— Das Symbol zeigt die aktuelle Schreibrichtung; ein Klick darauf kehrt die Richtung um
— Quellcode ansehen – abhängig vom Editor Markdown oder HTML
⇧⏎ Umschalt+Return erzeugt Zeilenumbruch innerhalb des Absatzes, Listenpunktes oder einer Tabellenzelle
⏎ Return erzeugt neuen Absatz, Listenpunkt oder Tabellenzeile
⏎ ⏎ 2 × Return beendet Textausrichtung, Liste, Tabelle

Schreibrichtung: Ein Feld schreibt in der Richtung seiner Sprache – ein arabischer Text von rechts nach links, ein deutscher von links nach rechts. Steht in einem arabischen Text ein deutsches Wort oder eine Formel (oder umgekehrt), markieren Sie diesen Teil und klicken auf die Schaltfläche für die Schreibrichtung. Der Teil erscheint dann gestrichelt umrandet und wird auch auf der Website in seiner Richtung angezeigt.

Tabellen fügen Sie über die Tabellen-Schaltfläche ein; dabei geben Sie die Zahl der Spalten und Zeilen an. Die erste Zeile ist immer die Kopfzeile. Die Darstellung auf der Website hängt vom Stylesheet ab, das Ihr Template-Programmierer einbindet. Befindet sich der Cursor in einer Zelle, bietet die Auswahl zusätzliche Optionen an: Zeile einfügen oder entfernen, Spalte einfügen oder entfernen. Änderung der Textausrichtung betrifft immer die ganze Spalte.
Umschalt+Return erzeugt einen Zeilenumbruch innerhalb der Zelle. Return beginnt eine neue Zeile.

Sonderzeichen wie geschützte oder schmale Leerzeichen und das weiche Trennzeichen sind im Editor grau hinterlegt, damit Sie sie sehen.

Beim Einfügen übernimmt der Editor nur, was er darstellen kann: Formatierungen aus Word, Google Docs oder Webseiten werden in unterstützte Formatierungen umgewandelt; Bilder, Farben und Schriften werden entfernt.

Auswahl

Dropdown-Listen, Radiobuttons, Checkboxen und Schalter (Switches). Bei manchen Checkbox-Listen lässt sich die Reihenfolge der gewählten Einträge mit Pfeil-Schaltflächen festlegen.

Zahlen und Beträge

Zahlen geben Sie in der Schreibweise Ihres Gebietsschemas ein (1.234,50 bzw. 1,234.50). Währungsbeträge verlangen genau zwei Nachkommastellen.

Datum und Uhrzeit

Datumsfelder bieten einen Kalender zur Auswahl. Sie können das Datum aber auch eintippen – in Ihrer gewohnten Schreibweise. Zeitpunkte werden in Ihrer Zeitzone eingegeben und angezeigt (siehe Kapitel 2).

Das Backend zeigt Datum, Uhrzeit und Zahlen in der Schreibweise Ihres Gebietsschemas an (Beispiel: 26. September 2030, 14:30 Uhr, 1234,5 mit zwei Nachkommastellen):

Gebietsschema Datum Uhrzeit Zahl
ar_SA (Arabisch) ٢٦ سبتمبر ٢٠٣٠ م ٢:٣٠ م ١٬٢٣٤٫٥٠
bn_BD (Bengalisch) ২৬ সেপ, ২০৩০ ২:৩০ PM ১,২৩৪.৫০
de_DE (Deutsch) 26.09.2030 14:30 1.234,50
en_US (Englisch) Sep 26, 2030 2:30 PM 1,234.50
es_ES (Spanisch) 26 sept 2030 14:30 1.234,50
fr_FR (Französisch) 26 sept. 2030 14:30 1 234,50
hi_IN (Hindi) 26 सित॰ 2030 2:30 pm 1,234.50
ja_JP (Japanisch) 2030/09/26 14:30 1,234.50
ko_KR (Koreanisch) 2030. 9. 26. 오후 2:30 1,234.50
pt_BR (Portugiesisch, Brasilien) 26 de set. de 2030 14:30 1.234,50
ur_PK (Urdu) 26 ستمبر، 2030 2:30 PM 1,234.50
zh_CN (Chinesisch, Festland) 2030年9月26日 14:30 1,234.50

Datum und Uhrzeit zusammen stehen hintereinander, meist durch Komma getrennt (26.09.2030, 14:30). Sekunden erscheinen nur, wenn sie nicht 0 sind (14:30:15).

Bei der Eingabe ist camindo CMS großzügiger. Ein Datum dürfen Sie außer in der angezeigten Form auch kurz schreiben (26.09.30, 9/26/30) oder lang mit ausgeschriebenem Monat (26. September 2030); die internationale Schreibweise 2030-09-26 (auch 2030-09-26 14:30) gilt in jedem Gebietsschema. Uhrzeiten verstehen sich als 14:30, 14.30, 14h30, 14 oder 2:30 pm – auch hinter einem Datum (9/26/2030 14:30). In Datums-, Zeit- und Zahlenfeldern gelten die Ziffern der arabischen und bengalischen Schrift ebenso wie 0–9: Bei ar_SA dürfen Sie also 26/09/2030 oder 1234.50 tippen, auch wenn das Backend ٢٦ سبتمبر ٢٠٣٠ م bzw. ١٬٢٣٤٫٥٠ anzeigt.

Passwort

Ein Passwortfeld zeigt den gespeicherten Wert nie an. Lassen Sie es leer, bleibt das bisherige Passwort erhalten.

Dateien

In ein Upload-Feld laden Sie eine Datei von Ihrem Rechner hoch. Welche Dateitypen erlaubt sind, legt der Administrator fest; eine Datei, deren Inhalt nicht zu ihrer Endung passt, wird abgewiesen. Die Maske zeigt eine Vorschau bzw. ein Symbol für den Dateityp und die Eigenschaften der Datei (Name, Größe, Abmessungen).

Sehr große Dateien, etwa Videos, sind für einen Upload über den Browser oft zu groß. Lassen Sie sie per FTP in das Upload-Verzeichnis des Servers übertragen und wählen Sie sie über „ Datei auf dem Server auswählen“. Mit dem Schalter „nach erfolgreichem Übernehmen löschen“ unter der gewählten Datei verschwindet sie aus dem Upload-Verzeichnis, sobald der Datensatz gespeichert ist; brechen Sie die Bearbeitung ab, bleibt sie liegen.

Aus einer hochgeladenen Datei erzeugt camindo CMS automatisch weitere Versionen – etwa verkleinerte Bilder, Vorschaubilder oder web-taugliche Videos (Thumbnails). Das geschieht beim Speichern; aufwändige Umwandlungen wie Videos laufen im Hintergrund. Bis sie fertig sind, zeigt die Maske ein Platzhalterbild.

Bitte beachten: Der ursprüngliche Dateiname erscheint auf der Website in der Adresse der Datei (etwa /media/…/1977,strand-nord.jpg). Sie ändern ihn in der Detailansicht über den Stift hinter „Original filename“ – ohne die Datei neu hochzuladen. Die Endung bleibt dabei unverändert. Solange der Datensatz in Bearbeitung ist, ist das nicht möglich.

Verknüpfungen

Verknüpfungsfelder verbinden den Datensatz mit Datensätzen aus anderen Bereichen – einen Artikel mit seinem Autor, seinen Schlagwörtern oder seinen Bildern. Je nach Einrichtung erscheint ein Verknüpfungsfeld als Auswahlliste oder als Lookup-Feld mit Suchfenster:

  • Der Suchknopf öffnet die Datensatzliste des Zielbereichs mit Checkboxen. Suchen, Sortieren und Blättern funktionieren dort wie gewohnt. Haben Sie im Suchfeld einen Text eingegeben, werden nur Datensätze mit diesem Text in ihrem Hauptfeld gelistet. Auch hier gelten die Filterregeln aus dem Abschnitt „Die Suchmaske“, beispielsweise *sofa* für alle Datensätze, die im Hauptfeld „sofa“ oder „Sofa“ enthalten. Wird genau ein Datensatz gefunden, erscheint dieser sofort verknüpft in der Vorschauliste unter dem Lookup-Feld.
  • Haken Sie die gewünschten Datensätze an. Fehlt ein Datensatz noch, legen Sie ihn mit „Neu“ direkt an – er wird sofort verknüpft.
  • „Fertig“ schließt das Suchfenster. Die verknüpften Datensätze erscheinen in der Vorschauliste unter dem Lookup-Feld.
  • Die Schaltfläche „Neu“ öffnet unmittelbar die Eingabemaske für einen neuen Datensatz im Zielbereich.
  • Die Schaltfläche „Aktualisieren“ lädt die Vorschauliste mit verknüpften Einträgen unterhalb des Suchfelds neu, falls mal ein Eintrag nicht von alleine erscheint.
  • Die Schaltfläche „Verknüpfung aufheben“ neben jedem Eintrag in der Vorschauliste entfernt eine einzelne Verknüpfung.
  • Die Schaltfläche „Leeren“ entfernt alle Verknüpfungen in diesem Feld.
  • Mit den Pfeil-Schaltflächen ändern Sie die Reihenfolge von Verknüpfungen in diesem Feld, sofern das Feld manuelle Sortierung zulässt.

Verknüpfungen werden an der Arbeitskopie durchgeführt. Erst mit dem Speichern werden die Änderungen auf den Originaldatensatz übertragen.

Manche Verknüpfungen sind gegenseitig (bidirektional): Verknüpfen Sie einen Artikel mit einer Rubrik, erscheint der Artikel auch auf der Infoseite der Rubrik. Manche erlauben nur einen verknüpften Datensatz.

Eingebettete Inhalte

Manche Datensätze sind aus Bausteinen zusammengesetzt – etwa eine Seite mit Text-Bild-Blöcken. Diese Bausteine sind zwar eigenständige Datensätze, gehören aber fest zu ihrem Hauptdatensatz und werden direkt in seiner Eingabemaske bearbeitet:

„Inhalt hinzufügen“ (bzw. „… hinzufügen“ mit dem Namen des Bausteins) legt einen neuen Baustein an. Die Eingabefelder des Bausteins erscheinen in der Eingabemaske.

Das Menü „Inhalt bearbeiten“ in der linken oberen Ecke jedes Bausteins bietet folgende Optionen:

  • „Einfügen vor“
  • „Einfügen nach“
  • „Nach oben“
  • „Nach unten“
  • „Löschen“

Alle Änderungen an den Bausteinen werden zusammen erst mit dem Speichern des Datensatzes wirksam. Kopieren, Verschieben und Löschen des Datensatzes bezieht seine Bausteine mit ein.

Veröffentlichung und weitere Metadaten

Je nach Einrichtung enthält die Eingabemaske einige der folgenden Felder:

Feld Bedeutung
Status Bearbeitungszustand. Auf der Website erscheinen nur freigeschaltete Datensätze
Veröffentlichungsdatum Der Datensatz erscheint erst ab diesem Zeitpunkt auf der Website
Ablaufdatum Ab diesem Zeitpunkt erscheint der Datensatz nicht mehr in Listen der Website; über seine Adresse bleibt er erreichbar
Gestaltungsvorlage Template für diesen Datensatz, falls er anders dargestellt werden soll als üblich. „(Standard)“ verwendet das Standard-Template des Bereichs
Eltern-Datensatz übergeordneter Datensatz in Bereichen mit Baumstruktur, etwa die Seite, unter der eine Unterseite steht
Position nach … erlaubt manuelle Sortierung: Der vorangehende Datensatz wird ausgewählt
Prüfung nötig markiert Inhalte, die noch geprüft werden müssen
Owner der Benutzer, dem der Datensatz gehört (nur mit dem Recht „Owner anpassen“)

Hat der Bereich ein Feld für die Webadresse (Slug) und bleibt es leer, füllt camindo CMS es beim Speichern aus dem Hauptfeld (z. B. dem Titel). Aus „Unsere Betriebsfeier 2026“ wird unsere-betriebsfeier-2026. Ändern Sie später den Titel, bleibt die Webadresse bewusst gleich – sonst würden bereits geteilte Links ungültig. Soll der Slug neu erzeugt werden, leeren Sie das Feld vor dem Speichern. Sie können auch bewusst einen vom Hauptfeld abweichenden Text eintragen; er wird beim Speichern genauso vereinfacht wie ein aus dem Hauptfeld erzeugter (Kleinbuchstaben, Leer- und Sonderzeichen werden zu Bindestrichen): aus „Mein Artikel!“ wird mein-artikel. Eine reine Ziffernfolge kann nicht als Slug verwendet werden, da diese mit der Id in Konflikt geraten würde. Beim Speichern wird ein Minus vorangestellt.

Verschieben

Ein Datensatz kann in einen anderen Inhaltsbereich umziehen – etwa eine Meldung aus „Aktuelles“ ins „Archiv“. Wählen Sie in der Detailansicht im Menü den Punkt „Verschieben“ und dann den Zielbereich.
Weil jeder Bereich eigene Felder hat, ordnen Sie anschließend jedem Feld des bisherigen Bereichs das Feld des Zielbereichs zu, das seinen Inhalt übernehmen soll. Angeboten werden nur passende Felder. „Löschen“ verwirft den Inhalt eines Feldes.

Beim Verschieben gilt die Eingabeprüfung des Zielbereichs. Fehlen dort Pflichtangaben, öffnet sich die Eingabemaske des Zielbereichs, und Sie ergänzen die fehlenden Felder. „Speichern“ schließt das Verschieben ab; „Abbrechen“ lässt den Datensatz unverändert im bisherigen Bereich.

Nicht verschieben lassen sich Datensätze in einer Baumstruktur mit untergeordneten Datensätzen und Datensätze, die gerade jemand anderes bearbeitet. Viele Datensätze auf einmal verschieben Sie mit der Stapelverarbeitung.

Löschen

„Löschen“ entfernt einen Datensatz nach einer Rückfrage. Hat er untergeordnete Datensätze, wählen Sie, ob diese mitgelöscht oder eine Ebene nach oben gerückt werden. Fest verbundene Inhalte (eingebettete Bausteine) werden immer mitgelöscht.

Ist der Datensatz mit anderen Datensätzen verknüpft, nennt die Rückfrage deren Anzahl (verknüpfte Datensätze, etwa „Dieser Datensatz ist mit 3 anderen Datensätzen verknüpft“). Mitgezählt werden alle Verknüpfungen – auch solche, die Sie in der Eingabemaske nicht sehen, etwa die Artikel einer Rubrik. „Details“ zeigt diese Datensätze bereichsübergreifend in einer Trefferliste; prüfen Sie dort vor dem Löschen, ob die Verknüpfungen noch gebraucht werden.

Was beim Löschen genau geschieht, legt die Lösch-Policy des Inhaltsbereichs fest; die Rückfrage zeigt es Ihnen vorher, etwa:

Lösch-Policy „Datensatz löschen“ – Der Datensatz wird in Ihren Papierkorb verschoben. Nach 7 Tagen: Endgültige Löschung

Meist kommen gelöschte Datensätze zunächst in den Papierkorb und werden erst nach der Aufbewahrungsfrist (standardmäßig 7 Tage) endgültig entfernt. Bis dahin holen Sie einen versehentlich gelöschten Datensatz selbst zurück (siehe Papierkorb). Eine Policy kann einen Datensatz aber auch stehen lassen und nur Felder überschreiben (etwa ein Kundenprofil anonymisieren) oder sofort endgültig löschen – die Rückfrage sagt es. Beim Löschen eines Profils nennt sie auch, was mit den Beiträgen des Users geschieht.

Papierkorb

Jeder Benutzer hat seinen eigenen Papierkorb. Sie öffnen ihn über die Schaltfläche „Papierkorb“ auf der Startseite oder über das gleichnamige Widget, das die Anzahl der gelöschten Einträge anzeigt.

Die Liste „Von mir gelöschte Datensätze“ enthält alles, was Sie gelöscht haben – der zuletzt gelöschte Datensatz steht oben. Zu jedem Eintrag sehen Sie:

Spalte Inhalt
Gelöscht am Zeitpunkt des Löschens
Datensatz Titel und Nummer (ID) des Datensatzes; „mit n Unterdatensätzen“, wenn untergeordnete Datensätze mitgelöscht wurden
Bereich Inhaltsbereich, aus dem der Datensatz stammt
Endgültig gelöscht ab Ab diesem Zeitpunkt entfernt der nächtliche Aufräumlauf den Eintrag unwiderruflich

„Wiederherstellen“ holt den Datensatz nach einer Rückfrage zurück – mit seinen Dateien, fest verbundenen Inhalten und Verknüpfungen, an seinen alten Platz.

Zweige werden als Ganzes wiederhergestellt. Haben Sie einen Datensatz mitsamt seinen untergeordneten Datensätzen gelöscht, steht nur der oberste Datensatz des Zweigs in der Liste. Beim Wiederherstellen kommen alle Unterdatensätze mit, die mit ihm zusammen gelöscht wurden. Ein Unterdatensatz, den Sie schon vorher einzeln gelöscht hatten, bleibt im Papierkorb; er erscheint in der Liste, sobald sein übergeordneter Datensatz wiederhergestellt ist.

Nicht in Ihrem Papierkorb erscheinen:

  • Datensätze aus einem Inhaltsbereich, der selbst gelöscht wurde; den stellt nur ein Superuser wieder her, und mit ihm seine Datensätze
  • Datensätze aus Bereichen, auf die Sie keinen Zugriff (mehr) haben
  • Datensätze, die ein anderer Benutzer gelöscht hat

Steht bei einem Eintrag „keine Berechtigung“, fehlt Ihnen inzwischen das Recht, in diesem Bereich zu löschen und damit auch wiederherzustellen. Wenden Sie sich dann an Ihren Administrator.

6 Mehrsprachige Inhalte

Sprachversionen

Jede Website (Instanz) hat eine Hauptsprache und kann weitere Sprachen führen – zum Beispiel Deutsch als Hauptsprache, dazu Englisch und Französisch. Jede Sprache ist eine Sprachversion der Website mit eigener Adresse, etwa www.example.com/en/….

Nicht jedes Feld ist mehrsprachig.

  • Mehrsprachige Felder (Titel, Text, Bildunterschrift …) haben je Sprache einen eigenen Inhalt.
  • Einsprachige Felder (Preis, Datum, Artikelnummer …) gelten für alle Sprachen gleich.

Auch Dateien können mehrsprachig sein – etwa ein PDF-Prospekt je Sprache oder ein Bild mit eingebettetem Text.

Ein mehrsprachiges Feld, das als Pflichtfeld gekennzeichnet ist, muss nicht in jeder Sprache ausgefüllt werden. Pflicht ist dann nur eine Eingabe in der Hauptsprache (i. d. R. Englisch).
Siehe auch Abschnitt „Fehlende Übersetzungen“.

Die Eingabemaske

Wie die Eingabemaske mehrsprachige Felder zeigt, ist je Inhaltsbereich eingestellt:

  • Alle Sprachen auf einer Seite: Jedes mehrsprachige Feld steht einmal je Sprache untereinander; die Beschriftung nennt den Sprachcode, etwa „en_US“.
  • Ein Reiter je Sprache: Die Maske hat einen Reiter je Sprache und einen Reiter „Alle Sprachen“. Auf einem Sprach-Reiter stehen die mehrsprachigen Felder in dieser Sprache und die einsprachigen Felder. Beim Wechsel des Reiters bleiben Ihre Eingaben erhalten; gespeichert wird alles zusammen mit „Speichern“.

In der Detailansicht eines Datensatzes gibt es auch bei „Ein Reiter je Sprache“ nur den Reiter „Inhalte“. Die Sprache wählen Sie dort im Auswahlmenü unter den Reitern. Die Auswahl „Alle Sprachen“ zeigt mehrsprachige Felder in allen Sprachen direkt untereinander.

Mit welcher Sprache die Maske startet, legen Sie in den persönlichen Einstellungen unter „Bevorzugte Sprachversion“ fest. Dieselbe Einstellung bestimmt, in welcher Sprache Datensatzliste, Suche und Detailansicht die Inhalte zeigen. Als Übersetzer wählen Sie hier Ihre Zielsprache.

Welche Sprachen Sie sehen und bearbeiten dürfen, hängt von Ihrer Benutzergruppe ab. Sprachen, die Sie nur lesen dürfen, erscheinen als reiner Text ohne Eingabefeld.

Schreibrichtung: Texte eines mehrsprachigen Feldes stehen in der Richtung ihrer Sprache – arabische, hebräische, persische oder Urdu-Texte von rechts nach links, deutsche oder englische von links nach rechts, gleich in welcher Sprache Sie das Backend benutzen. Einsprachige Felder folgen der Sprache des Backends. Technische Angaben wie E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Passwörter stehen immer von links nach rechts.

Fehlende Übersetzungen: die Hauptsprache springt ein

Fehlt in einem mehrsprachigen Feld die Übersetzung, zeigt die Website an dieser Stelle den Inhalt der Hauptsprache. Das gilt Feld für Feld: Ein Artikel mit deutschem Titel, aber noch englischem Text zeigt in der deutschen Sprachversion den deutschen Titel, aber den englischen Text.

Die Website bleibt so auch während der Übersetzung vollständig. Sobald Sie eine Übersetzung eintragen, erscheint sie. Leeren Sie das Feld wieder, springt die Hauptsprache erneut ein.

Um tatsächlich keinen Text anzuzeigen, reicht ein Leerzeichen als Eingabe. Allerdings werden solche Inhalte im Backend bei der Suche nach (empty) nicht gefunden.

Fehlende Übersetzungen finden

Tatsächlich wird der Inhalt aus der Hauptsprache im mehrsprachigen Feld mehrfach gespeichert, wenn er nicht in allen Sprachen ausgefüllt wird. Die Suche nach dem deutschen Titel „History“ findet also auch den Datensatz, dessen Titel „History“ auf der Website angezeigt wird, obwohl dieser nur im Reiter „en_US“ eingetragen wurde.

Um alle Datensätze zu finden, deren mehrsprachiger Inhalt in der gesuchten Sprache keinen eigenen Inhalt hat, verwenden Sie den Platzhalter (empty). Kurz gesagt:
(empty) findet Datensätze ohne eigene Übersetzung.
!(empty) findet umgekehrt alle Datensätze mit eigener Übersetzung.

  1. Stellen Sie in den persönlichen Einstellungen in der Auswahl „bevorzugte Sprachversion“ die Sprache ein, die Sie prüfen wollen.
  2. Öffnen Sie die Suchmaske des Bereichs und tragen Sie in ein Feld, etwa den Titel, (empty) ein.
  3. Die Liste zeigt alle Datensätze, deren Titel noch nicht übersetzt ist.

Übersetzen

Für größere Übersetzungen müssen Übersetzer nicht im CMS arbeiten:

  • Der DOCX-Export erzeugt eine Word-Datei mit allen zu übersetzenden Texten. Der Übersetzer überschreibt sie in Word, der DOCX-Import spielt die Übersetzung zurück ins CMS. Mehr dazu finden Sie im Abschnitt Übersetzen mit Word.
  • Der CSV-Export liefert mehrsprachige Felder in einer Spalte je Sprache, etwa titel.de_DE und titel.en_US. Das ist praktisch, um Übersetzungen in einer Tabellenkalkulation für viele Datensätze gleichzeitig durchzuführen (siehe Kapitel 8).
  • Mit der Stapelverarbeitung schreiben Sie einen Inhalt in viele Datensätze gleichzeitig – auch in mehrsprachige Felder.

7 Stapelverarbeitung

Mit der Stapelverarbeitung ändern, verschieben oder löschen Sie viele Datensätze in einem Arbeitsgang – zum Beispiel:

  • allen Produkten einer Serie eine neue Kategorie zuweisen,
  • alle Meldungen des Vorjahres deaktivieren oder ins Archiv verschieben,
  • ein Ablaufdatum für alle Stellenanzeigen einer Abteilung setzen,
  • alle Artikel eines bestimmten Autors sperren.

Die Stapelverarbeitung erreichen Sie in der Datensatzliste über das Menü → „Stapelverarbeitung“. Die Funktion erfordert das entsprechende Recht Ihrer Benutzergruppe.

Schritt 1: Umfang und Funktion

Umfang – welche Datensätze sollen bearbeitet werden?

  • „aus dem letzten Suchergebnis“: Nur die Datensätze, die Ihre aktuelle Suche listet, werden bearbeitet. Grenzen Sie die Auswahl also vorher mit der Suchmaske ein – das ist der übliche Weg.
  • „Alle“: alle Datensätze des Inhaltsbereichs.

Die Maske nennt jeweils die Anzahl der betroffenen Datensätze.

Schritt 2: Die Maske der gewählten Funktion

Bearbeiten

Die Maske sieht aus wie die Eingabemaske des Bereichs, aber mit einer Checkbox vor jedem Feld. Haken Sie die Felder an, die geändert werden sollen, und tragen Sie die neuen Werte ein. Nur angehakte Felder werden geschrieben. Sobald Sie etwas in ein Feld eingeben, hakt camindo CMS es automatisch an.

  • Ein Feld leeren: Haken Sie das Feld an und lassen Sie es leer.
  • Mehrsprachige Felder: Jede Sprache hat eine eigene Checkbox. Geändert werden nur die angehakten Sprachen – so leeren oder ersetzen Sie etwa nur die englischen Titel und lassen die deutschen unberührt.
  • Verknüpfungen: Die hier gewählten Verknüpfungen ersetzen in jedem Datensatz die bisherigen des Feldes.
  • Dateien: Eine hier hochgeladene Datei wird in jeden Datensatz übernommen. Ist ein Upload-Feld angehakt, aber leer, wird die Datei in jedem Datensatz entfernt.
  • Eltern-Datensatz: Die Datensätze werden unter den gewählten Datensatz gehängt – als dessen letzte untergeordnete Datensätze, in ihrer bisherigen Reihenfolge.
  • Position: Wählen Sie den vorangehenden Datensatz. Die Datensätze werden in ihrer bisherigen Reihenfolge hinter ihn gestellt; „(an den Anfang)“ stellt sie an den Anfang. Die Auswahl zeigt die Datensätze unter dem gewählten Eltern-Datensatz – in Bereichen mit Baumstruktur landen die Datensätze also auch unter diesem Eltern-Datensatz. Ist der vorangehende Datensatz selbst im Umfang, bleibt er an seinem Platz.

Mit bisherige Reihenfolge ist die Reihenfolge in der Baumstruktur bzw. die manuelle Sortierung gemeint, nicht die Sortierung der Liste. Untergeordnete Datensätze, die selbst nicht im Umfang sind, wandern mit ihrem Eltern-Datensatz mit. Ein Datensatz lässt sich nicht unter sich selbst oder einen seiner untergeordneten Datensätze hängen – er erscheint dann im Ergebnis als fehlgeschlagen.

Nicht angeboten werden Felder, deren Wert eindeutig sein muss (derselbe Wert in vielen Datensätzen wäre nie eindeutig) und Felder, deren Wert automatisch berechnet wird: Volltextfelder und Thumbnails. Auch 1:1-Verknüpfungsfelder („eingebettete Inhalte“) werden hier nicht angeboten.

Verschieben

Wählen Sie den Zielbereich und ordnen Sie die Felder zu – wie beim Verschieben eines einzelnen Datensatzes. Datensätze, die die Eingabeprüfung des Zielbereichs nicht bestehen, bleiben, wo sie sind, und werden im Ergebnis aufgeführt.

Löschen

Nach einer Rückfrage werden alle Datensätze des Umfangs gelöscht – wie beim einzelnen Löschen zunächst in den Papierkorb. Dort erscheint jeder Datensatz einzeln und lässt sich einzeln wiederherstellen.

Optionen

Option Wirkung
„Simulation“ Nur prüfen: Jeder Datensatz durchläuft die Eingabeprüfung, geändert wird nichts. So sehen Sie vorab, welche Datensätze scheitern würden – etwa an einem Pflichtfeld
„Als Hintergrundprozess ausführen“ Sie arbeiten sofort weiter; das Ergebnis kommt als interne Nachricht in Ihren Posteingang. Ab 200 Datensätzen (Voreinstellung) läuft die Stapelverarbeitung immer im Hintergrund – die Option lässt sich dann nicht abwählen

Das Ergebnis

Jeder Datensatz wird genauso geprüft und gespeichert, als hätten Sie ihn von Hand bearbeitet: mit Eingabeprüfung, Bearbeitungssperre und allen automatischen Schritten. Das Ergebnis nennt, wie viele Datensätze erledigt wurden, und listet jeden fehlgeschlagenen Datensatz mit dem Grund – etwa „Gesperrt: wird seit … von … bearbeitet“ oder eine Meldung der Eingabeprüfung. Diese Datensätze bearbeiten Sie anschließend einzeln oder starten die Stapelverarbeitung erneut.

Massenverarbeitung mittels CSV-Export und Re-Import

Für Änderungen, bei denen jeder Datensatz einen anderen Wert bekommt – etwa neue Preise für hundert Produkte –, ist der CSV-Export mit Re-Import das richtige Werkzeug.

8 Export und Import

Export und Import holen Inhalte aus camindo CMS heraus und bringen sie wieder hinein. Damit lassen sich große Datenmengen außerhalb des CMS bearbeiten, übersetzen, sichern und zwischen Bereichen oder Installationen übertragen.

Sie erreichen beide Funktionen in der Datensatzliste über das Menü → „Export“ bzw. „Import“.

Die drei Formate

Format Wofür Nötige Gruppenrechte
CSV Tabellen für Excel & Co.: Inhalte nachbearbeiten, auswerten, aus anderen Systemen übernehmen Zusatzrecht „CSV-Export“ bzw. „CSV-Import“
DOCX Word-Datei für Übersetzer Zusatzrecht „DOCX-Export“ bzw. „DOCX-Import“
XML vollständige Sicherung eines Bereichs mit allen Feldern, Sprachen und Dateien nur Superuser

Exportieren

Oben in der Exportmaske wählen Sie den Umfang – wie bei der Stapelverarbeitung entweder das letzte Suchergebnis oder alle Datensätze des Bereichs. Darunter wählen Sie das Format und Einstellungen. „Exportieren“ startet den Export.

Das Ergebnis ist immer eine Zip-Datei. Sie enthält die Exportdatei und, falls gewünscht, die hochgeladenen Dateien der Datensätze im Verzeichnis media. Der Download-Link gilt einmal: Die Zip-Datei wird beim Herunterladen vom Server gelöscht, spätestens aber nach 24 Stunden.

Große Exporte (ab 1000 Datensätzen) laufen im Hintergrund. Der Download-Link kommt dann als interne Nachricht.

CSV

Eine Zeile je Datensatz, eine Spalte je Feld.

Einstellung Bedeutung
1. Zeile enthält Feldnamen Kopfzeile mit den Feldnamen – für den Re-Import unbedingt beibehalten
UTF-8-BOM schreiben (Excel) sorgt dafür, dass Excel Umlaute und Sonderzeichen richtig erkennt
Trennzeichen, Einfassungszeichen, Zeilenumbruch Voreinstellung ;, " und Windows-Zeilenumbruch – passend für Excel im deutschsprachigen Raum
Sprachen bei mehrsprachigen Websites: Welche Sprachversionen exportiert werden. Mehrsprachige Felder erhalten eine Spalte je Sprache, etwa titel.de_DE und titel.en_US
Felder Welche Felder exportiert werden – als Tabelle mit Name, Beschriftung und Typ. „alle“ darüber wählt alle sichtbaren Felder aus bzw. – sind schon alle gewählt – wieder ab; zugeklappte Unterfelder („Mehr“) bleiben unberührt
Datei exportieren Upload-Dateien werden in die Zip-Datei aufgenommen. Die Spalte enthält dann den relativen Pfad zur Datei

Über „Mehr“ zu einem Feld stehen weitere Spalten zur Wahl: bei Verknüpfungen neben der Nummer (autor.record_id) auch Felder der verknüpften Datensätze (autor.name), bei Dateien deren Eigenschaften wie Dateiname, Größe oder Abmessungen. Mehrere verknüpfte Datensätze stehen in einer Zelle, getrennt durch |.
Spalten aus dem Bereich „Mehr“ können nicht re-importiert werden. Sie dienen ausschließlich informativen Zwecken in der Exportdatei.

Eingebettete Inhalte (etwa die Bilder eines Produkts, die Sie direkt in der Eingabemaske des Produkts bearbeiten) gehören zum Datensatz. Über „Mehr“ stehen alle ihre Felder zur Wahl – auch Dateien und Vorschaubilder, die dann mit in die Zip-Datei kommen. Je eingebettetem Inhalt steht ein Wert in der Zelle, getrennt durch |, in der Reihenfolge der Eingabemaske (bilder.titel = Vorne | Seite). Exportieren Sie bilder.record_id mit – beim Re-Import ordnet camindo CMS die Werte darüber den vorhandenen Inhalten zu, in der angegebenen Reihenfolge.

Beachten Sie: Verschlüsselte Felder erscheinen in der CSV-Datei im Klartext. Zeitpunkte stehen so in der Datei, wie sie gespeichert sind (Weltzeit).

DOCX und XML

Siehe Übersetzen mit Word und Sicherung im XML-Format.

Inhalte in Excel nachbearbeiten

Der CSV-Export mit anschließendem Re-Import ist das Werkzeug der Wahl, wenn viele Datensätze unterschiedliche neue Werte bekommen sollen – neue Preise, korrigierte Adressen, ergänzte Artikelnummern, übersetzte Kurztexte.

  1. Auswahl eingrenzen. Suchen Sie in der Datensatzliste die Datensätze, die Sie bearbeiten wollen.
  2. Exportieren. Wählen Sie im Export den Umfang „aus dem letzten Suchergebnis“, das Format CSV und die Felder, die Sie bearbeiten wollen. Lassen Sie das Metafeld record_id unbedingt angehakt – es ordnet die Zeilen beim Re-Import den Datensätzen zu.
  3. Bearbeiten. Entpacken Sie die Zip-Datei und öffnen Sie die CSV-Datei in Excel. Ändern Sie die Werte, aber nicht die Kopfzeile und nicht die Spalte record_id. Spalten, die Sie nicht ändern wollen, dürfen Sie löschen.
  4. Speichern. Speichern Sie im Format „CSV UTF-8 (durch Trennzeichen getrennt)“.
  5. Importieren. Wählen Sie in der Datensatzliste „Import“, laden Sie die Datei hoch und wählen Sie den Modus UPDATE („Felder aus der Importdatei überschreiben, andere bestehen lassen; nicht vorhandene übergehen“). Die Spalten ordnet camindo CMS anhand der Kopfzeile automatisch den Feldern zu.
  6. Analysieren und importieren. Prüfen Sie in der Analyse, was geschehen wird, und starten Sie dann den Import. Das Protokoll zeigt das Ergebnis für jeden Datensatz.

Hinweise:

  • „Werte im Datenbankformat“: Erkennt der Import eine camindo-Kopfzeile, ist diese Option vorgewählt: Die Werte werden so gelesen, wie der Export sie geschrieben hat – Zeitpunkte in UTC, Währungsbeträge in Cent. Schalten Sie sie aus, wenn Sie Werte so eintragen, wie Sie sie in der Eingabemaske tippen würden (19,90 statt 1990).
  • Excel verändert manche Werte. Führende Nullen (Postleitzahlen, Artikelnummern) und lange Zahlen gehen verloren, wenn Excel sie als Zahl deutet. Formatieren Sie solche Spalten vor dem Bearbeiten als Text.
  • Neue Datensätze: Zeilen ohne record_id legt der Modus UPDATE_OR_INSERT als neue Datensätze an. So übernehmen Sie Daten aus anderen Systemen, etwa eine Adressliste.
  • Verknüpfungen: Die Nummern (Record-IDs) der Zieldatensätze stehen hintereinander, getrennt durch |. Die Spalte heißt {feld}.record_id, etwa autor.record_id; fehlt eine solche Spalte, ordnet camindo CMS auch eine Spalte mit dem bloßen Feldnamen (autor) dem Verknüpfungsfeld zu.
  • Jeder Datensatz durchläuft beim Import die Eingabeprüfung – ungültige Werte werden nicht übernommen, sondern im Protokoll gemeldet.

Übersetzen mit Word (DOCX)

Der DOCX-Export bereitet die Inhalte eines Bereichs für eine Übersetzung auf – ein Übersetzer oder ein Übersetzungsbüro braucht dafür keinen Zugang zum CMS.

  1. Exportieren. Wählen Sie im Export den Reiter „DOCX“, die Quellsprache („Übersetzung von“), die Zielsprache („Übersetzung nach“) und die mehrsprachigen Felder, die übersetzt werden sollen. Unter „Dateien“ legen Sie fest, ob „Alle Datensätze in einer Datei“ landen oder „Ein Datensatz je Datei“ – etwa um die Arbeit auf mehrere Übersetzer zu verteilen. Die Einzeldateien heißen nach Record-ID und Bezeichnung des Datensatzes (4367-sofa-natur.docx) und liegen zusammen in der Zip-Datei.
  2. Übersetzen. Die Word-Datei enthält je Datensatz eine Tabelle. Die grau hinterlegten Zeilen enthalten die Zuordnung für den Re-Import und dürfen nicht geändert werden. Die weißen Zeilen enthalten den Text der Quellsprache; der Übersetzer überschreibt ihn mit der Übersetzung. Bereits übersetzte Felder sind gekennzeichnet.
  3. Importieren. Importieren Sie die übersetzte Datei im selben Inhaltsbereich – bei „Ein Datensatz je Datei“ jede Datei für sich. Der Import überschreibt nur die Felder der Zielsprache; alle anderen Felder und Sprachen bleiben unverändert.

Eingebettete Inhalte werden mit dem Datensatz übersetzt: Ihre mehrsprachigen Felder stehen in der Feldauswahl als „Feld › Feld des Inhalts“ und in der Tabelle unter den Feldern des Datensatzes, je Inhalt durchnummeriert. Felder, die im Bereich der eingebetteten Inhalte nicht mehrsprachig sind, erscheinen nicht. Bettet ein Feld Inhalte aus mehreren Bereichen ein, entscheidet der Bereich des jeweiligen Inhalts.

Für ostasiatische Zielsprachen kann der Import Satzzeichen und Leerzeichen in ihre ideografischen Formen umwandeln. Abschnitte in arabischer oder hebräischer Schrift innerhalb eines Textes lassen sich für die richtige Darstellung markieren (Right-to-Left).

Sicherung im XML-Format

Das XML-Format (nur Superuser) ist das Backup-Format von camindo CMS: Es enthält den Inhaltsbereich mit allen Feldeinstellungen und die Datensätze mit allen Feldern in allen Sprachen, genau wie sie gespeichert sind – verschlüsselte Inhalte bleiben verschlüsselt, Passwörter liegen nur als Prüfwert vor. Auf Wunsch kommen die Upload-Dateien mit in die Zip-Datei. Vorschaubilder und andere Thumbnails werden nicht exportiert; sie entstehen beim Import neu.

Eine XML-Datei lässt sich in denselben Bereich zurückspielen – etwa um einen früheren Stand wiederherzustellen –, in einen anderen Bereich oder in eine andere camindo-Installation. Wie man ganze Strukturen mit Ordnern, Bereichen und Templates überträgt, steht im Handbuch für Administratoren.

Importieren

Der Import führt in mehreren Schritten zum Ziel. Bis zum letzten Schritt wird nichts verändert.

  1. Datei wählen. Laden Sie eine Zip-Datei aus einem Export oder eine einzelne XML-, CSV- oder DOCX-Datei hoch. Große Dateien können Sie auch per FTP in das Upload-Verzeichnis laden und anschließend über das Ordner-Symbol rechts neben dem Datei-Feld auswählen.
  2. Einstellungen. Je nach Format: Modus, Zuordnung der Spalten, Anzahl der zu importierenden und zu überspringenden Zeilen, Einfügeposition neuer Datensätze.
  3. Analyse. camindo CMS zeigt, was der Import mit diesen Einstellungen tun würde: wie viele Datensätze hinzugefügt, geändert, ersetzt oder übergangen werden. Die erweiterte Analyse führt jeden Datensatz einzeln auf. „Zurück“ führt zu den Einstellungen.
  4. Import. Das Protokoll listet jeden Datensatz farbig mit seinem Ergebnis: hinzugefügt, geändert, ersetzt, übersprungen oder fehlgeschlagen – mit dem Grund.

Die Eingabeprüfung der einzelnen Felder läuft erst beim Import. Wie viele Datensätze tatsächlich übernommen werden, zeigt deshalb erst das Protokoll.

Modus

Modus Wirkung
INSERT Inhalte aus der Datei werden immer als neue Datensätze angelegt.
UPDATE Felder, die in der Importdatei angegeben sind, werden überschrieben. Felder, die nicht angegeben sind, bleiben bestehen. Nicht vorhandene Datensätze werden nicht angelegt.
UPDATE_OR_INSERT Wie UPDATE, aber: nicht vorhandene Datensätze werden angelegt.
REPLACE Alle Felder überschreiben vorhandene Inhalte. Felder, die in der Datei nicht genannt werden, werden geleert. Nicht vorhandene Datensätze werden nicht verändert.
REPLACE_OR_INSERT wie REPLACE, aber: nicht vorhandene Datensätze werden angelegt.

Wenn ein neuer Datensatz erstellt wird, versucht camindo CMS die – in der Datei genannte – record_id zu verwenden. Ist diese bereits vergeben, wird eine neue zugewiesen. Kommen in der Datei Datensätze vor, die miteinander verknüpft sind, wird das beim Import berücksichtigt: die Verknüpfungen werden entsprechend an die neuen record_id angepasst.
Das funktioniert allerdings nur innerhalb eines Importvorgangs. Der Datensatz hat später keine Kenntnis von seiner früheren record_id.

Für die Nachbearbeitung einzelner Felder ist UPDATE fast immer richtig. REPLACE eignet sich, um einen Datensatz vollständig auf den Stand der Datei zurückzusetzen.

Weitere Optionen

Option Wirkung
„Einfügeposition neuer Datensätze“ In Bereichen mit Reihenfolge oder Baumstruktur: hinter welchem Datensatz bzw. unter welchem übergeordneten Datensatz neue Datensätze eingefügt werden
„Schreiben erzwingen“ auch Datensätze überschreiben, die gerade jemand bearbeitet. Dessen Änderungen gehen dann verloren
„Als Hintergrundprozess ausführen“ das Protokoll kommt als interne Nachricht. Ab 200 Datensätzen (Voreinstellung) läuft der Import immer im Hintergrund – die Option lässt sich dann nicht abwählen

Eingebettete Inhalte beim Import

CSV- und DOCX-Import behandeln einen Datensatz zusammen mit seinen eingebetteten Inhalten als Einheit: Beide werden gemeinsam gespeichert. Schlägt ein Inhalt fehl (etwa ein fehlendes Pflichtfeld), wird auch der Datensatz nicht geändert.

  • CSV: Die Werte einer Zelle legen die eingebetteten Inhalte fest. Vorhandene Inhalte werden über …record_id (ohne diese Spalte: über ihre Reihenfolge) zugeordnet und geändert, zusätzliche Werte legen neue Inhalte an (record_id = 0), fehlende Inhalte werden entfernt, die Reihenfolge wird übernommen. Dateien kommen aus der Zip-Datei, Vorschaubilder entstehen neu. Nennt die Datei zu einem Feld keine Spalte, bleiben die Inhalte unverändert – im Modus REPLACE werden sie entfernt.
  • DOCX: Die übersetzten Felder der eingebetteten Inhalte werden übernommen. Angelegt oder entfernt wird nichts.

Enthält ein Text bei mehreren Inhalten selbst die Zeichenfolge | oder passt die Anzahl der Werte nicht, wird der Datensatz mit einer Meldung übergangen.

Medien-Import

Mit dem Medien-Import machen Sie aus einer Sammlung von Dateien viele Datensätze in nur einem Schritt, etwa aus einem Ordner mit Produktfotos. Sie finden ihn im Menü rechts über der Datensatzliste als Punkt „Medien-Import“. Voraussetzungen: Der Bereich hat ein Upload-Feld und Ihre Benutzergruppe das Recht, Medien zu importieren.

  1. Zip-Datei wählen. Laden Sie eine Zip-Datei hoch oder wählen Sie eine aus dem Upload-Verzeichnis des Servers.
  2. Einstellungen. camindo CMS zeigt die enthaltenen Dateien nach Dateityp gruppiert. Wählen Sie die Typen, die importiert werden sollen, das Upload-Feld, das die Datei aufnimmt, und optional ein Feld, das den Dateinamen als Text erhält (ohne Endung). Minus und Unterstrich werden zu Leerzeichen (Filiale-Graz_2024.jpg → „Filiale Graz 2024“). Vorgewählt sind das erste Upload-Feld und das Hauptfeld des Bereichs.
  3. Import. Aus jeder Datei entsteht ein neuer Datensatz. Das Importprotokoll listet das Ergebnis je Datei.

Nicht importierbar und ausgegraut sind ausführbare Dateien, aktive Inhalte (HTML, SVG, XML, JavaScript), leere Dateien und Dateien, deren Inhalt nicht zur Endung passt. Versteckte Dateien (Name beginnt mit einem Punkt) und Systemdateien wie Thumbs.db, desktop.ini oder der Ordner __MACOSX werden ignoriert. Typen, die das gewählte Upload-Feld nicht annimmt, lassen sich nicht auswählen.

9 Frontend-Editing und Vorschau

Frontend-Editing

Mit Frontend-Editing bearbeiten Sie Inhalte direkt beim Surfen auf der Website: Neben den Inhalten erscheinen Bearbeiten-Markierungen. Ein Klick darauf öffnet das Backend mit der Eingabemaske genau dieses Datensatzes – ideal, um einen Tippfehler zu korrigieren, den Sie gerade auf der Website entdeckt haben.

Sie schalten Frontend-Editing in den persönlichen Einstellungen ein:

Einstellung Wirkung
„aus“ keine Markierungen
„ein – bis zur Abmeldung …“ Markierungen, bis Sie sich abmelden oder den Browser schließen
„ein – dauerhaft …“ Markierungen auch nach der Abmeldung

Die Einstellung gilt nur für den Browser, in dem Sie sie vorgenommen haben. Läuft Ihr Backend unter einer anderen Adresse als die Websites (etwa cms.example.com), überträgt das Speichern einer geänderten Einstellung sie auf alle Websites: Der Browser ruft jede Website kurz auf und kehrt danach ins Backend zurück. Websites, die nicht erreichbar sind, werden übersprungen. Unter „Frontend-Editing auf den Websites“ wiederholt die Schaltfläche „Auf allen Websites übernehmen“ diesen Abgleich, etwa in einem anderen Browser oder wenn die Markierungen verschwunden sind. Die Schaltflächen mit einer Domain öffnen nur diese Website in einem neuen Tab. Auch eine Vorschau schaltet die Markierungen auf ihrer Website ein. Besucher der Website sehen die Markierungen nie. Wo Markierungen erscheinen, legt der Template-Programmierer fest. Zum Bearbeiten brauchen Sie weiterhin eine gültige Anmeldung und die nötigen Rechte.

Vorschau

Die Schaltfläche „Vorschau“ in der Detailansicht zeigt einen Datensatz so, wie die Website ihn darstellt – mit seinem Template und in der gewählten Sprachversion. Anders als die Website zeigt die Vorschau den Datensatz auch dann, wenn er noch nicht veröffentlicht ist: deaktiviert, vordatiert oder abgelaufen. So können Sie einen Artikel prüfen, bevor Sie ihn freischalten.

Listen innerhalb der Vorschauseite – etwa „Weitere Artikel“ – zeigen dagegen auch in der Vorschau nur veröffentlichte Datensätze, genau wie auf der Website.

Die Vorschau ist nur mit gültiger Backend-Anmeldung erreichbar und wird von Suchmaschinen nicht erfasst. Läuft Ihr Backend unter einer anderen Adresse als die Website, öffnet sich die Vorschau unter der Hauptadresse der Website – nur dort sind auch die Bilder abrufbar. Der Link gilt dann nur, solange Sie im Backend angemeldet sind, und höchstens acht Stunden.

10 Beiträge von Website-Besuchern prüfen

Websites mit Community-Funktionen lassen Besucher selbst Inhalte anlegen: Sie registrieren sich, pflegen ihr Profil und schreiben Kommentare, Bewertungen oder Anzeigen. Dabei ist die Rolle nicht festgelegt – es kann sich um Forenmitglieder, Kunden, Mitarbeiter o. a. handeln. Zusammengefasst werden sie in camindo CMS mit dem englischen Begriff Frontend-User bezeichnet.

Wo die Inhalte der Frontend-User liegen

Frontend-User sind gewöhnliche Datensätze in sogenannten Profil-Bereichen.

  • Profil-Bereiche (Symbol ) enthalten je Frontend-User einen Datensatz mit E-Mail-Adresse, Anmeldename, Passwort und weiteren Profildaten.
  • Beitrags-Bereiche (Symbol ) enthalten, was Frontend-User schreiben: Kommentare, Anzeigen, Bilder.

Sie bearbeiten, suchen und exportieren diese Datensätze wie alle anderen. Die Detailansicht nennt, welchem Frontend-User ein Beitrag gehört.

Inhalte prüfen

Alles, was ein Frontend-User anlegt oder ändert, ist mit „Prüfung nötig“ markiert (Symbol ), sofern Ihr Template-Programmierer das eingerichtet hat. So behalten Sie den Überblick, was noch geprüft werden muss:

  • Das Widget „Ungeprüfte Inhalte von Frontend-Usern“ auf der Startseite listet alle markierten Datensätze (einrichten in den persönlichen Einstellungen).
  • In der Datensatzliste zeigt das Menü der Status-Spalte mit „Ungeprüft“ nur die markierten Datensätze.

Haben Sie einen Beitrag geprüft, schalten Sie „Prüfung nötig“ in der Eingabemaske aus. Ist ein Beitrag nicht in Ordnung, deaktivieren Sie ihn über den Status oder löschen ihn.

Datenexport personenbezogener Daten

Möchte ein Website-User wissen, welche Daten über ihn gespeichert sind (Art. 15 DSGVO), oder verlangt er eine Kopie zur Mitnahme (Art. 20 DSGVO), erstellen Sie einen Datenexport:

  1. Öffnen Sie den Profil-Datensatz in der Detailansicht und wählen Sie im Menü rechts „Datenexport personenbezogener Daten“ – oder öffnen Sie das Modul „Datenschutz“ → „Datenexport“, suchen das Profil mit und haken es in der Liste an. Ein Profil, das schon im Papierkorb liegt, wählen Sie darunter aus der Liste „oder ein Profil im Papierkorb“.
  2. Prüfen Sie die Person. Gibt es für die Instanz Vorlagen in mehreren Sprachen, wählen Sie die Sprache der Auskunft. Fehlt eine Vorlage, lässt sich noch keine Auskunft erstellen – wenden Sie sich an Ihren Administrator.
  3. Lesen Sie den Warnhinweis: Die Auskunft darf nur eine dazu berechtigte Person erstellen (in der Regel der Datenschutzbeauftragte), und der User erfährt in jeder späteren Auskunft davon. Kreuzen Sie „Ich bin berechtigt, die Datenauskunft zu erstellen.“ an und klicken Sie auf „Datenauskunft erstellen“.
  4. Laden Sie das Zip über „Herunterladen“ – der Link gilt genau einmal und höchstens einen Tag.

Das Zip enthält report.html (lesbar, zum Ausdrucken oder Versenden), data.json (dieselben Daten maschinenlesbar) und den Ordner files/ mit den hochgeladenen Dateien. Enthalten sind alle Felder des Profils, die Beiträge des Users nach Bereich, endgültig gelöschte Beiträge, die das Änderungsprotokoll noch kennt, Datensätze, die auf sein Profil verweisen (etwa Bestellungen), Geräte und Sitzungen samt Speicherdauer, fehlgeschlagene Anmeldeversuche, das Änderungsprotokoll, die Speicherfristen und was beim Löschen des Profils geschieht. Namen anderer Personen erscheinen darin nur als „Admin“ oder „User“.

Gut zu wissen:

  • Der Export ist ein Teilauszug. Ergänzen Sie ihn vor der Weitergabe – etwa um die Rechtsgrundlagen, Server-Logfiles und Daten aus anderen Systemen (Buchhaltung, E-Mail). Fragen Sie im Zweifel Ihren Datenschutzbeauftragten.
  • Die Auskunft entsteht in der Sprache der gewählten Vorlage – unabhängig von Ihrer Backend-Sprache. Wählen Sie also die Sprache des Users, sofern es dafür eine Vorlage gibt.
  • Das Zip enthält personenbezogene Daten. Geben Sie es nur über einen sicheren Weg weiter – nicht als einfachen E-Mail-Anhang an eine Adresse, deren Inhaber Sie nicht geprüft haben.
  • Antworten Sie innerhalb eines Monats. Jeder Export wird im Audit-Log vermerkt.
  • Den Menüpunkt sehen Sie nur mit Zugriff auf das Modul „Datenschutz“ und dem Recht „Personenbezogene Daten exportieren“. Fehlt es Ihnen, wenden Sie sich an Ihren Administrator.

Ein Profil löschen

Wie bei jedem Datensatz bestimmt die Lösch-Policy des Profil-Bereichs, was beim Löschen geschieht; die Rückfrage zeigt es vorher – auch, was mit den Beiträgen des Users passiert. Mit der Standard-Policy kommen Profil und Beiträge in den Papierkorb und werden nach 7 Tagen endgültig gelöscht; bekannte Geräte und Sitzungen des Users sind sofort weg. Verlangt der User die sofortige Löschung, kann ein Administrator mit dem passenden Recht seinen Papierkorb gleich leeren.

Registrierung und Status

Nach der Registrierung hat ein Profil zunächst den Status „Unbestätigt“, bis der Frontend-User den Link in seiner Bestätigungs-E-Mail anklickt. Erst dann kann er sich anmelden. Über den Status können Sie ein Profil auch von Hand freischalten oder sperren.

Stand: camindo CMS 9.1.3